Vermessungen im Plangebiet laufen an

Anschluss Achim-West: Ab Montag Vorarbeiten

Achim - Am Montag, 10. Oktober, beginnen seitens der Stadt Achim die ersten Vorarbeiten zum Großprojekt Achim West mit dem neuen Autobahnanschluss. Ob dieses Vorhaben tatsächlich verwirklicht wird, ist zwar noch längst nicht entschieden.

„Wir haben aber den politischen Auftrag bekommen, die Vorplanung bis zum Planfeststellungsbeschluss voranzubringen“, betont der stellvertretende Achimer Verwaltungschef Bernd Kettenburg.

Zum ersten Schritt gehören nun die Vermessung von Grund und Boden sowie Boden- und Grundwasseruntersuchungen im betreffenden Gebiet. Es würden viel genauere Angaben als die in der Grundkarte benötigt, so Kettenburg. Zum Beispiel gehe es um detaillierte Daten zur Höhenstruktur, zu Querschnitten von Straßen und Wegen sowie um Angaben über Struktur und Strömung von Gräben und Gewässern.

Solche Informationen seien als Grundlage etwa zum Straßen-, Brücken- und Tunnelbau – alles mit im Projekt Achim West enthalten – unverzichtbar.

Zum Vermessen müssen Mitarbeiter der dafür von der Stadt Achim beauftragten Unternehmen natürlich die Grundstücke im Plangebiet betreten, dort Stäbe einsetzen und bestimmte Punkte markieren. Die Eigentümer sind verpflichtet, das zu dulden.

Es sei aber nicht gleich am Montag soweit, beruhigt Bernd Kettenburg. Und es müsse auch niemand befürchten, dass Vermesser seine Maisfelder verwüsten.

Vielmehr würden zuerst die öffentlichen Flächen und Straßen in dem Gebiet unter die Lupe genommen und dann die bereits abgeernteten Bereiche.

Alle bekannten Flächenbesitzer seien direkt schriftlich benachrichtigt worden. Daneben gibt es verschiedene Pächter, die sich über die Amtlichen Mitteilungen der Stadt informieren konnten – oder eben jetzt durch diesen Artikel von den anstehenden Vermessungsarbeiten erfahren. 

la

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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