Anlage am Achimer Feuerwehrhaus bietet Einsatzkräften reale Bedingungen

Training für den Ernstfall im Brandübungscontainer

So sieht der Übungscontainer ohne Feuer aus.
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So sieht der Übungscontainer ohne Feuer aus.

Achim - Von Herman Hemmen. Wenn der Ernstfall ansteht, sollten Feuerwehrleute darauf gut vorbereitet sein. Der Brandübungscontainer am großen Achimer Feuerwehrhaus bietet den Atemschutzgeräteträgern reale Bedingungen wie bei einem Einsatz. Dort trainieren Rettungskräfte emsig, um sich die nötige Sicherheit für die Brandbekämpfung „draußen“ zu holen.

Die Anlage steht nicht nur für die Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern der Stadtfeuerwehr Achim offen, sondern auch für auswärtige Trupps zur Verfügung. Im Container wird eine gasbefeuerte Brandwand betrieben, zusätzlich kann er verraucht werden. Es sind bewegliche Trennwände eingebaut und mit Hilfe von Möbelstücken können unterschiedliche Szenarien erstellt werden.

Die Übungsleiter Stefan Mau und Daniel Heldt erklären und zeigen anhand einer Übung, zu der sich die Feuerwehr Bierden angemeldet hatte, den Ablauf. Pünktlich fährt die Ortsfeuerwehr mit einem Rüstwagen auf das Gelände vor. Nach einer Sicherheitsbelehrung durch Mau werden die Übungsszenarien besprochen.

„Wichtig hierbei ist, dass die Übungen in Abschnitten durchgeführt werden, sodass bei Bedarf eine Wiederholung möglich ist“, erläutert er. Auch die persönlichen Eindrücke während der Übung spielten eine wichtige Rolle. „Hat jemand Bedenken, wird sofort abgebrochen.“ Dann fordert Mau alle Uniformträger zum Fertig-Machen auf.

Die Akteure legen eine Schlauchleitung für die Wasserversorgung, bereiten das Fahrzeug für den Einsatz vor und ziehen sich die Atemschutzgeräte über. Zunächst sollen die Feuerwehrleute das truppweise Vorgehen in einem Brandraum üben, die Hitze spüren und mit der eingeschränkten Sicht durch die Atemmaske klar kommen.

Für viele ist es die erste direkte Berührung mit einem Flammenmeer, das Daniel Heldt im Container entfacht und steuert. Die jungen Freiwilligen sollen so nahe wie möglich an die Feuerwand herangehen und auch Teile berühren. „So entsteht das Vertrauen in der Schutzkleidung, die vor lebensgefährlichen Verletzungen schützt“, erklärt Stefan Mau. Aber auch die gegenseitige Absicherung werde trainiert.

Die zweite Übung an diesem Abend ist das richtige Öffnen einer Tür zum Brandraum. Ob nach innen oder nach außen, das kann lebenswichtig sein. Die Einsatzkräfte sollen dabei lernen, wie ein zündfähiges Gasgemisch oder ein sogenanntes Flash-over zu verhindern ist.

Brandübungscontainer in Achim

Der Brandübungscontainer am großen Achimer Feuerwehrhaus bietet den Atemschutzgeräteträgern reale Bedingungen wie bei einem Einsatz. © Mediengruppe Kreiszeitung / Hemmen
Der Brandübungscontainer am großen Achimer Feuerwehrhaus bietet den Atemschutzgeräteträgern reale Bedingungen wie bei einem Einsatz. © Mediengruppe Kreiszeitung / Hemmen
Der Brandübungscontainer am großen Achimer Feuerwehrhaus bietet den Atemschutzgeräteträgern reale Bedingungen wie bei einem Einsatz. © Mediengruppe Kreiszeitung / Hemmen
Der Brandübungscontainer am großen Achimer Feuerwehrhaus bietet den Atemschutzgeräteträgern reale Bedingungen wie bei einem Einsatz. © Mediengruppe Kreiszeitung / Hemmen
Der Brandübungscontainer am großen Achimer Feuerwehrhaus bietet den Atemschutzgeräteträgern reale Bedingungen wie bei einem Einsatz. © Mediengruppe Kreiszeitung / Hemmen
Der Brandübungscontainer am großen Achimer Feuerwehrhaus bietet den Atemschutzgeräteträgern reale Bedingungen wie bei einem Einsatz. © Mediengruppe Kreiszeitung / Hemmen
Der Brandübungscontainer am großen Achimer Feuerwehrhaus bietet den Atemschutzgeräteträgern reale Bedingungen wie bei einem Einsatz. © Mediengruppe Kreiszeitung / Hemmen
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Der Brandübungscontainer am großen Achimer Feuerwehrhaus bietet den Atemschutzgeräteträgern reale Bedingungen wie bei einem Einsatz. © Mediengruppe Kreiszeitung / Hemmen
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Der Brandübungscontainer am großen Achimer Feuerwehrhaus bietet den Atemschutzgeräteträgern reale Bedingungen wie bei einem Einsatz. © Mediengruppe Kreiszeitung / Hemmen
Der Brandübungscontainer am großen Achimer Feuerwehrhaus bietet den Atemschutzgeräteträgern reale Bedingungen wie bei einem Einsatz. © Mediengruppe Kreiszeitung / Hemmen
Der Brandübungscontainer am großen Achimer Feuerwehrhaus bietet den Atemschutzgeräteträgern reale Bedingungen wie bei einem Einsatz. © Mediengruppe Kreiszeitung / Hemmen
Der Brandübungscontainer am großen Achimer Feuerwehrhaus bietet den Atemschutzgeräteträgern reale Bedingungen wie bei einem Einsatz. © Mediengruppe Kreiszeitung / Hemmen
Der Brandübungscontainer am großen Achimer Feuerwehrhaus bietet den Atemschutzgeräteträgern reale Bedingungen wie bei einem Einsatz. © Mediengruppe Kreiszeitung / Hemmen
Der Brandübungscontainer am großen Achimer Feuerwehrhaus bietet den Atemschutzgeräteträgern reale Bedingungen wie bei einem Einsatz. © Mediengruppe Kreiszeitung / Hemmen
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Der Brandübungscontainer am großen Achimer Feuerwehrhaus bietet den Atemschutzgeräteträgern reale Bedingungen wie bei einem Einsatz. © Mediengruppe Kreiszeitung / Hemmen
Der Brandübungscontainer am großen Achimer Feuerwehrhaus bietet den Atemschutzgeräteträgern reale Bedingungen wie bei einem Einsatz. © Mediengruppe Kreiszeitung / Hemmen
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Der Brandübungscontainer am großen Achimer Feuerwehrhaus bietet den Atemschutzgeräteträgern reale Bedingungen wie bei einem Einsatz. © Mediengruppe Kreiszeitung / Hemmen
Der Brandübungscontainer am großen Achimer Feuerwehrhaus bietet den Atemschutzgeräteträgern reale Bedingungen wie bei einem Einsatz. © Mediengruppe Kreiszeitung / Hemmen

Bei der dritten Übungseinheit hat Daniel Heldt für ordentlich Qualm gesorgt, so dass die Flammen nur noch schemenhaft sichtbar sind. Im „Seitenkriechgang“ wird nun der Raum ertastet. Dabei geht der Trupp in die Hocke und streckt ein Bein nach vorne aus. Dies hat mehrere Vorteile, erläutert der Fachmann: Der Trupp kann die Rauchschicht über seinem Kopf permanent beobachten, den Nahbereich mit dem ausgestreckten Bein absuchen und durch den verlagerten Körperschwerpunkt die Absturzgefahr verringern.

Die Manöverkritik am Ende der Übung fällt positiv aus. Die beteiligten Feuerwehrleute heimsen Lob für ihr Vorgehen ein und sind sehr zufrieden mit den gemachten Erfahrungen.

Die Anlage ist laut Heldt und Mau sogar bei Brandschützern außerhalb des Landkreises Verden gefragt. Die Achimer Feuerwehr wünscht sich, wie sie weiter berichten, indes einen weiteren Container „mit Etage“, um auch Wohnungsbrände besser simulieren zu können. Das Anliegen sei bereits an die Stadt herangetragen worden.

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