ANGEMERKT

Achim, schlimmer geht nimmer

Manfred Brodt

Nach Achimer Stadtfesten und Weihnachtsmärkten bis einschließlich 2016 lässt sich feststellen: Schlimmer geht nimmer.

Einige Stände mit Glühwein und Gebratenem und wenige sonstige Buden hatten das Flair eines mickrigen Dorffestes, aber nicht des Weihnachtsmarktes einer Stadt mit mehr als 30.000 Einwohnern. Nun soll der Christmarkt mehr Charme bekommen und vor allem auch neun Tage und nicht nur ein Wochenende währen. Das kann wirklich die Innenstadt anziehender machen. Das verantwortliche Solight-Team hat schließlich schon beim tollen diesjährigen Stadtfest gezeigt, was es kann.

Sollte der Weihnachtsmarkt jetzt funktionieren, könnte er in kommenden Jahren weiter wachsen, auch wenn er von dem faszinierenden, großen Achimer Weihnachtsmarkt Mitte der 80er Jahre mit Ständen vieler Vereine und Verbände noch meilenweit entfernt sein wird. Diesmal beteiligen sich aus diesem Bereich nur die DLRG und das Marktgymnasium. Auch bei allem Verständnis für die Zeitprobleme der Ehrenamtlichen ist das bei einer Stadt mit mehr als 100 Vereinen noch erbärmlich.

Die Chance auf einen würdigeren Achimer Weihnachtsmarkt sollte jetzt nicht durch weiteres Gezänk von interessierten Anbietern in der Presse, auf Facebook und über Anwälte kaputtgequatscht werden. Die Kontrahenten sollten das persönliche Gespräch suchen, das Birgit Strittmatter von der Uga gestern auch angeboten hat.

Weihnachten ist schließlich - ganz nebenbei - auch das Fest des Friedens.

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