2000 Arbeitsplätze geplant

Amazon kommt nach Achim: Vertrag für Ansiedlung unterschrieben

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Die Amazon-Ansiedlung in Achim ist perfekt. 

Die Ansiedlung von Amazon in Achim ist perfekt. Der Online-Riese zieht in das 17 Hektar große Gewerbegebiet Uesener Feld an der Autobahn-Anschlussstelle Achim-Ost, um dort ein Logistikzentrum für den Versandhandel zu betreiben.

  • Amazon siedelt sich im Landkreis Verden an
  • Der Onlinehändler Amazon lässt ein Logistikzentrum bauen
  • Bis zu 2.000 Arbeitskräfte sollen für Amazon arbeiten

Nach zweieinhalbjährigen Verhandlungen gibt es eine Einigung zwischen den Vertragsparteien; die Stadt Achim und Versandriese Amazon kommen miteinander ins Geschäft. 

Der vom Konzern mit dem Bau des Amazon-Logistikzentrums beauftragte Projektentwickler Garbe Industrial Real Estate und die Achimer Vermarktungsgesellschaft EVG, die je zur Hälfte von der Stadt Achim und der Kreissparkasse Verden getragen wird, schlossen nun den Kaufvertrag. Das teilten Bürgermeister Rainer Ditzfeld sowie Bernd Kettenburg und Thomas de Vries, Geschäftsführer der EVG (Entwicklung und Vermarktung von Grundstücksflächen), am Montag den Medien mit. Im Sommer 2019 hatte der Landkreis Verden die Baugenehmigung für das Amazon-Logistikzentrum erteilt.

Amazon in Achim: bis zu 2.000 Arbeitskräfte im Logistikzentrum

Im Uesener Feld in Achim sollen dreigeschossige Hallen, die sich über 42.000 Quadratmeter erstrecken, für den Versandhandel errichtet werden. Amazon will dort bis zu 2.000 Arbeitskräfte in drei Schichten rund um die Uhr beschäftigen. Auf dem Gelände sind zudem rund 1.000 Parkplätze für die Mitarbeiter und 100 für Lieferfahrzeuge vorgesehen.

Das Amazon-Projekt ist vor allem wegen der damit verbundenen Verkehrsbelastung im Stadtgebiet umstritten. Eine Bürgerinitiative, die die Ansiedlung von Amazon an der Stelle ablehnt, befürchtet viele Staus in Achim. Zudem verstoße eine dreigeschossige Halle auf dem Gelände gegen den Bebauungsplan. 

Kritik an Amazon in Achim: schlechte Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter

Kritiker bemängeln aber auch die Arbeitsbedingungen bei Amazon, den beim Versandhandel anfallenden Verpackungsmüll, Vernichtung von zurückgeschickter neuwertiger Ware und zu niedrige Gewerbesteuerzahlungen des Konzerns. Die Stadt Achim geht von jährlichen Einnahmen in Höhe von einer halben Million Euro aus.

Erst kürzlich hatte Versandhändler Amazon in Bremen die Eröffnung eines Verteilzentrums angekündigt. Es ist im GVZ in Betrieb gegangen.

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