Bauboom der Stadt

Alles neu: Freibad, Feuerwehrhaus, Schul- und Kindergartengebäude

Bis 2019 wird es nichts mit Schwimmen und Planschen im Achimer Freibad.

Achim - Wenn Steffen Zorn, der Fachbereichsleiter Stadtplanung, Verkehr und Bau Achims , über eines nicht klagen kann, dann über Mangel an Arbeit.

Da ist zunächst das ins sechste Jahrzehnt gekommene Achimer Freibad. Bis 2019/20 soll es total umgebaut werden mit neuem nur noch 25 Meter langen Becken, vielen neuen Angeboten für Familien und Kleinkinder, neuem Umkleide- und Kassenbereich.

Es ist bestimmt auch höchste Zeit, die Attraktivität des nicht mehr zeitgemäßen Achimer Freibads zu erhöhen. Schließlich haben sich die Besucherzahlen kontinuierlich nach unten entwickelt, von 41.000 in 2013 auf zuletzt 23.000 im Jahr.

Im Moment allerdings ruht im Freibad nicht nur der See still. Immerhin haben die Abbrucharbeiten für die alten Baukörper begonnen, sind Erdmassen bewegt und Bäume gefällt worden. Die Arbeiten haben erst verspätet im November beginnen können, weil aufgrund der sehr hohen Auslastung der Baubranche die Angebote sündhaft hoch und überteuert waren und die Arbeiten deshalb verschoben wurden. Die Investitionssumme ist von 3,2 auf 3,5 Millionen Euro heraufgesetzt worden.

Das wird auch geschehen bei der Zusammenführung der noch relativ jungen Liesel-Anspacher-Hauptschule und der Realschule zur Integrierten Gesamtschule (IGS). Da sind wegen der Differenzierung in Kurse nicht nur mehr Räume erforderlich, sondern aufgrund der Bestimmungen auch alle Gebäude, insbesondere die ältere Realschule, barrierefrei zu gestalten. Für den zweiten IGS-Jahrgang im Schuljahr 2018/19 ist das noch mit kleinerem Aufwand möglich, danach aber sind für die folgenden Jahrgänge statt der bisher gehandelten 3,5 Millionen Euro wohl fünf Millionen Euro auszugeben, schätzt Steffen Zorn.

Unterricht auch in Containern

Unterricht wird in den Umbauphasen und dem Nebeneinander von Hauptschule, Realschule und Gesamtschule auch in Containern.

Die Achimer Integrierte Gesamtschule scheint übrigens zu boomen, und wird nach Einschätzung der Stadtverwaltung fünf- bis siebenzügig werden.

Die Grundschule Uesen wird bis zum Schuljahr 2019/2020 mit einem dreigeschossigen Neubau inklusive Mensa für drei Millionen Euro ausgebaut werden. Baden wird neben einer Sanierung und Erweiterung der Grundschule und einem neuen Feuerwehrhaus am Hainkämpe auch einen neuen Kindergarten auf der Grünfläche neben dem Friedhof erhalten.

Zehn Millionen Euro will die Stadt ausgeben für diesen Kindergarten, drei weitere Kitagruppen auf dem Gelände des Ueser Kindergarten an der Heinrich-Laakmann-Straße 10 und drei Gruppen an der Bierdener Kita. Hier wird das mit einem neuen Ganztagsbereich für die Grundschule verbunden.

„Zum Glück“ für Zorn und sein Team geschieht nicht auch noch auf dem Lieken-Gelände viel.

Ohne Personalaufstockung wird das Mammut-Programm aber nicht zu schaffen sein, wie Bürgermeister und Rat übereinstimmend feststellen.  

mb

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