Acht Schüler des Gymnasiums am Markt reüssieren bei internationaler Chemie-Olympiade / Fünf haben sich für zweite Runde qualifiziert

Gronki: „Unsere Naturwissenschaften sind in Ordnung“

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Schafften alle mindestens 40 Prozent in der Wertung der internationalen Chemie-Olympiade (v.l.): Fabian Zwilling, Carrie Schulz, Vincent Peterhans, Sina Mattfeldt, Anna Eberle (12. Klasse), sowie die Elftklässler Ole Persson (nicht im Bild), Carolin Otersen und Laura Nolte.

Achim - Acht Schüler aus Achim hat das Gymnasium am Markt (Gamma) beim einem internationalen Wettbewerb „Chemie-Olympiade“ ins Rennen geschickt. Fünf der naturwissenschaftlichen Talente schafften es nun sogar in die zweite Runde. Bei insgesamt 150 Teilnehmern aus Niedersachsen keine schlechte Quote.

Insgesamt erstreckt sich die internationale Chemie-Olympiade über vier Runden. In den ersten drei Runden findet die Ausscheidung deutschlandweit statt, anschließend wird die deutsche Chemie-Nationalmannschaft gebildet, die sich nächstes Jahr in Pakistan auf internationalem Parkett behaupten muss.

Es ist das vierte Jahr, in dem sich die Schule beteiligt, aber nun ist das Gamma erstmals mit einer so hohen Teilnehmerzahl vertreten. „Wir wollen bei Chemiebegabten schon ab der 8. Klasse über Wettbewerbe das Interesse für einen naturwissenschaftlichen Beruf wecken“, sagt Organisator und Chemie-Leistungskurs-Lehrer Christopher Bünte. Seit Jahren mischt das Gamma deshalb bei dem bundesweiten Contest „Chemie, die stimmt“ mit, der jüngere Schüler ansprechen soll. Vier der Schüler, die sich in der Chemie-Olympiade bewährten, hatten sich zuvor an diesem Wettbewerb beteiligt. Darunter die Zwölftklässler Carrie Schulz, Sina Mattfeldt und Fabian Zwilling, die zu den fünf „Auserwählten“ für die nächste Runde zählen. „Vor zwei Monaten“, sagt Zwilling, „haben wir mit den Vorbereitungen angefangen. Das war halt nicht mal eben so.“

Dabei orientiert sich die Aufgabenstellung stark am Unterricht in der Oberstufe – allerdings auf einem ziemlich hohen Niveau, sagt Christopher Bünte. Abgefragte Themenfelder waren in der ersten Runde beispielsweise Kohlenhydrate (Zucker, Fette) und Gesteinsstrukturen/Salze. „Die in drei Wochen folgende Klausur deckt dann alles ab, was Schüler in Chemie bis zum Abitur lernen.“ Darunter etwa die chemische Struktur von Kunststoffen und Fragestellungen der organischen Chemie.

Bünte: „Ich sehe das auch als Studienvorbereitung für die Schüler. So lernen sie, sich ihren Unterrichtsstoff selbstständig einzuteilen.“ Zudem biete die erfolgreiche Wettbewerbsteilnahme „unschätzbare Vorteile für das Berufsleben“. So seien einige Schüler, die in den vergangenen Jahren bei der Chemie-Olympiade dabei waren, für ein duales Studium bei Mercedes oder Audi angenommen worden.

„Unsere Naturwissenschaften sind offensichtlich in Ordnung“, sagt Schulleiter Ralph Gronki auch im Hinblick auf andere an der Schule laufende Projekte. Im November werde das Gymnasium etwa nach einer externen Evaluation der Titel „MINT-Exzellenzschule“ verliehen. Das Kürzel steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

Ausgezeichnet wurden gestern: Laura Nolte, Ole Persson, Carolin Otersen (11. Klasse). In die zweite Runde schafften es: Fabian Zwilling, Carrie Schulz, Vincent Peterhans, Sina Mattfeldt und Anna Eberle (12. Klasse).

ldu

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