Achimerin fordert sichereren Weg auf Bergstrecke an der Bremer Straße

„Radfahrer sehr gefährdet“

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An der Ausfahrt des Lidl-Parkplatzes weist ein Schild die Autofahrer auf kreuzende Radfahrer hin.

Achim - Irmtraut Hartgenbusch hatte noch Glück im Unglück. Zweimal konnte die Radfahrerin auf dem abschüssigen Weg entlang der Bremer Straße nach eigenen Angaben gerade noch einen Sturz verhindern, als ihr Autofahrer vom Lidl-Parkplatz in die Quere kamen. Hartgenbusch fordert nach ihren „Beinahe-Unfällen“ in den vergangenen Wochen die zuständigen Behörden auf, den Radweg in diesem „gefährlichen Abschnitt“ sicherer zu gestalten.

Immerhin seien die an der Parkplatz-Ausfahrt angebrachten Schilder „Vorsicht, kreuzende Radfahrer“ endlich wieder in die richtige Richtung gedreht worden. „Nach ewigem Hin und Her“, wie die Achimerin angesäuert anmerkt.

Denn lange Zeit, auch bei ihren „Schreckenstouren“, hätten die vom Parkplatz auf die Landesstraße abbiegenden Autofahrer die beiden Schilder mit ihren warnenden Piktogrammen nicht sehen können, da diese umgedreht gewesen seien. Jeweils zweimal habe sie deshalb beim Achimer Polizeikommissariat und bei der Stadtverwaltung vorgesprochen sowie einmal den Filialleiter von Lidl um Abhilfe gebeten. Entweder habe es dann geheißen, „kein Problem, die Schilder werden umgedreht, das ist ja eine Sache von fünf Minuten“ – doch leider sei das nicht passiert. „Oder aber eine Stelle hat erklärt, nein, wir sind gar nicht zuständig, wenden Sie sich bitte an den und den“, berichtet Hartgenbusch von ihrer lange erfolglosen Odyssee.

Vor wenigen Tagen hat Lidl nun tatsächlich gehandelt. Die auf dem Grundstück der Firma stehenden, von ihr einst auch angebrachten Schilder seien in die richtige Richtung gedreht worden, teilte die Pressestelle des Konzerns in Neckarsulm auf Nachfrage dieser Zeitung mit. Zudem werde die zuständige Immobilienabteilung der Lidl-Regionalgesellschaft Bremen „die Situation vor Ort prüfen, um eine optimale Lösung zu erarbeiten“.

Das wäre im Sinne von Irmtraut Hartgenbusch. Denn „der Radweg zwischen Kreisel und Philosophenweg ist wegen unübersichtlicher und abschüssiger Fahrbahn in höchstem Maße gefährlich“, hat sie in einem Schreiben an die Stadt formuliert. Hartgenbusch schlägt vor, den Abschnitt rot zu markieren. Auch Bürgermeister Rainer Ditzfeld habe sie im Gespräch darauf hingewiesen, dass viele Kinder auf dieser Strecke unterwegs seien und die Stadt „im Rahmen der Schulwegsicherheit ihrer Fürsorgepflicht nachzukommen hat“.

mm

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