Achimer Weihnachtsmarkt: Anziehungspunkt für Familien und Genießer

Stimmungsvolle kleine Budenstadt ist für viele Ziel

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Klingeling, hier kommt der Weihnachtsmann.

Achim - Klein, aber fein – auf diese Bezeichnung kann man den Achimer Weihnachtsmarkt bringen. Die überschaubare, aber durchaus stimmungsvolle Buden- und Zeltestadt auf dem Alten Markt lockte am vorigen Wochenende eine Menge Pub-likum an.

Auffällig viele Menschen flanierten gestern Nachmittag durch die gesamte Fußgängerzone, obwohl es dort ja auf fast ganzer Strecke kaum etwas zu kaufen oder großartig zu gucken gab. „Gehen die alle zum Weihnachtsmarkt oder kommen von dort?“, fragte sich manch einer – und tatsächlich ist dies die einzig schlüssige Erklärung für ein belebtes Bild, das etwa Verdens Innenstadt regelmäßig bietet, aber in Achims „guter Stube“ viel zu selten anzutreffen ist.

Schon am Freitag- und Samstagabend tummelten sich zahlreiche Besucher auf dem Fest. Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt labten sich viele in dem kreisrunden, atmos-phärisch beleuchteten Rondell zwischen dem Speichergebäude und der Kreismusikschule gern an einem Heißgetränk und ließen sich eine Bratwurst, Knipp mit Bratkartoffeln, Fisch oder aber eher Süßes schmecken. „Leider setzte dann jeweils um 20 Uhr starker Regen ein und vertrieb die Besucher schlagartig“, haderte Veranstalterin Mirja Müller von der Achimer Agentur Sepia Events etwas mit dem Wetter.

Gestern Nachmittag zeigte es sich hingegen von der freundlichen Seite und so strömten vor allem viele Familien herbei. Nicht zuletzt deshalb, weil der Weihnachtsmann seine Runde machte und an die Kinder seine Gaben verteilte. Ein weiterer Anziehungspunkt für den Nachwuchs war ein Kettenkarussell, auf dem die Kleinen ein Stück weit durch die Luft flogen.

Die Erwachsenen zog es unterdessen vielfach zu Ständen mit Essen und Trinken, die zum Teil von örtlichen Vereinen betrieben wurden. So schenkten erneut die „Eumel“ des TSV Achim ihr beliebtes „Elixier“ aus und auch Kicker des TSV Bierden versorgten die Kunden mit flüssigen Gaumenfreuden. Wer gemütlich Kaffee, Kuchen oder Torte genießen wollte, wählte das „Café Chic“, wo Damen des Verdener Lions-Clubs Kristina Regina die Gäste bewirteten.

Einen Anziehungspunkt bildeten aber auch die vier Zelte, die auf der Grünfläche vor der Kreismusikschule aufgeschlagen waren und in denen es Kunsthandwerk zu bestaunen und zu kaufen gab. Holger Lenk und Hermann Nutsch aus Syke stellten ihre Laubsäge- und Drechselarbeiten sogar vor den Augen des Publikums her. Und manch einer griff bei dem filigranen Angebot, etwa Baumbehang in 3-D-Optik oder Steckspiele aus Vollholz, mit Blick aufs nahende Weihnachtsfest beherzt zu.

mm

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