Von Achimer Tafel bis Bürgerstiftung eine Menge mit angeschoben: Martina Meyer geht nach 37 Jahren bei der Stadt in den Ruhestand

„Freiwilligen-Engagement – das war genau mein Ding“

Mit 56 Jahren wurde die vor allem durch ihren Einsatz in der städtischen Freiwilligenagentur bekannte Martina Meyer (Zweite von links) in den Ruhestand verabschiedet. Bürgermeister Kellner, Wiltrud Ysker als Leiterin des Verwaltungsressorts Gesellschaft und Soziales sowie Personalratsvorsitzende Petra Berghahn (von links) gaben ihr neben Präsenten die besten Wünsche mit auf den weiteren Lebensweg.
+
Mit 56 Jahren wurde die vor allem durch ihren Einsatz in der städtischen Freiwilligenagentur bekannte Martina Meyer (Zweite von links) in den Ruhestand verabschiedet. Bürgermeister Kellner, Wiltrud Ysker als Leiterin des Verwaltungsressorts Gesellschaft und Soziales sowie Personalratsvorsitzende Petra Berghahn (von links) gaben ihr neben Präsenten die besten Wünsche mit auf den weiteren Lebensweg.

Achim - Das freiwillige Engagement von Bürgern für die Allgemeinheit zu fördern, aber auch diesen Menschen und Gruppen öffentliche Anerkennung zu sichern – „das war genau mein Ding“, sagt Martina Meyer. 37 Jahre arbeitete sie – mit mutterschaftsbedingten Unterbrechungen – in der Achimer Verwaltung.

Sie geht jetzt mit 56 Jahren aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand und wurde gestern mit einer kleinen Feierstunde im Rathaus geehrt.

Eine der ersten Freiwilligenagenturen des Landes baute die Tochter eines in der Steubenkaserne stationierten Bundeswehr-Feldwebels seit 2004 auf. Sie schob die jährliche Vergabe des Achimer Ehrenpreises mit an, bereitete die Einführung der Ehrenamtskarte vor, unterstützte die Gründung der „Achimer Tafel“ für Bedürftige sowie die der „Bürgerstiftung“ und kümmerte sich um viele weitere Freiwilligen-Bereiche.

Wiltrud Ysker als Leiterin des Ressorts Gesellschaft und Soziales hob hervor, dass für viele führende Ehrenamtliche der Einsatz für ihre Arbeit seitens der Stadt eng mit der Person Martina Meyer verknüpft sei.

Der ebenfalls 2014 auf den Ruhestand zusteuernde Bürgermeister und frühere Ordnungsamtsleiter Uwe Kellner kennt sie von Beginn ihrer Ausbildung 1977 an. Von die Arbeit bei den in verschiedenen Stadtteilen angesiedelten Verwaltungs-Außenstellen über die Heirat 1980 und die Geburt von insgesamt drei Kindern ließ er wichtige Punkte in Martina Meyers Lebenslauf Revue passieren. Kellner erinnerte zudem an gemeinsame Kollegen oder Erlebnisse wie das von Boykotten begleitete Großprojekt Volkszählung im Jahr 1987.

Auch im städtischen Kassenbereich und als Schulsekretärin in Baden war Martina Meyer tätig, fand aber ihre berufliche Erfüllung dann mit der Agentur.

Als Ruheständlerin will sie sich mehr den zwei Enkelkindern widmen, ausgiebig den etwas eigenwilligen Hund spazieren führen, im Freibad schwimmen und interessante Bücher lesen. Späteres ehrenamtliches Engagement sei aber nicht ganz ausgeschlossen, räumte die 56-Jährige auf Kellners Nachfrage schmunzelnd ein.

la

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Impressionen vom Bremer Freimarkt 2021

Impressionen vom Bremer Freimarkt 2021

Dampftag im Kreismuseum

Dampftag im Kreismuseum

Sauberhafte Zeiten: Vorwerk-Aktionssets mit gratis Extra sichern

Sauberhafte Zeiten: Vorwerk-Aktionssets mit gratis Extra sichern

Was Hobbyköche über die Schwarzwurzel wissen sollten

Was Hobbyköche über die Schwarzwurzel wissen sollten

Meistgelesene Artikel

„Da hat man schon Angst um seine Kinder“

„Da hat man schon Angst um seine Kinder“

„Da hat man schon Angst um seine Kinder“
Comeback der Kirmes: Organisator rechnet mit 10.000 Besuchern

Comeback der Kirmes: Organisator rechnet mit 10.000 Besuchern

Comeback der Kirmes: Organisator rechnet mit 10.000 Besuchern
Schafe auf Bestellung: 500 Heidschnucken grasen in der Heide am Ellisee

Schafe auf Bestellung: 500 Heidschnucken grasen in der Heide am Ellisee

Schafe auf Bestellung: 500 Heidschnucken grasen in der Heide am Ellisee
Ein leichtes Bier – rund und süffig: „1881er“ ab Ende Oktober erhältlich

Ein leichtes Bier – rund und süffig: „1881er“ ab Ende Oktober erhältlich

Ein leichtes Bier – rund und süffig: „1881er“ ab Ende Oktober erhältlich

Kommentare