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Achimer Sommerspaß mit Livemusik und Kirmes

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Gut gefüllt ist die Achimer Fußgängerzone an allen drei Stadtfesttagen.
Gut gefüllt ist die Achimer Fußgängerzone an allen drei Stadtfesttagen. © Judith Tausendfreund

Achim – Sommer, Sonne satt und ein dreitägiges Stadtfest mit Jazzgarten – viele Achimer genossen am Wochenende dieses Rundum-Wohlfühlpaket und besuchten ausgiebig ihre Innenstadt.

Insgesamt 58 Stände waren aufgebaut worden, einige wenige Anbieter mussten kurzfristig absagen. Das fiel aber kaum auf, denn auch so wurde der Marktplatz zur Flaniermeile. Geboten wurden kühle Getränke, die üblichen Leckereien vom Grill und Kirmes-Atmosphäre.

Wo man auch hinsah, sah man strahlende Gesichter. Keine Frage, das Fest kam gut an. Zwei Jahre lang mussten die Freunde des Stadtfestes coronabedingt auf ihren Höhepunkt des Veranstaltungskalenders verzichten – nun konnte wieder gefeiert werden. „Es macht richtig Spaß, wieder unterwegs zu sein, zu klönen und den Tag zu genießen“, erzählte eine Besucherin, die mit ihrer Freundin aus Bremen über das Areal schlenderte.

Auch Ingo Freitag, Vorsitzender der Unternehmergemeinschaft Achim (Uga), und Solight-Chef Ulrik Borcherdt zeigten sich mehr als zufrieden. „Seit heute Morgen um 10 Uhr ist hier Bewegung in der Innenstadt“, berichtete Ingo Freitag am Samstag.

Trotz des verlegten Wochenmarktes sei richtig viel los, das Familienprogramm der Vereine und Fitnessstudios komme gut an, so sein Fazit. Auf dem Platz zwischen Rathaus und Amtsgericht sowie teilweise auch entlang der Straße „Am Markt“ fanden die Händler Platz.

Das Programm voller Höhepunkte bot einen schönen Mix, befanden Ingo Freitag und Ulrik Borcherdt. „Wir hatten an allen drei Tagen viel Livemusik, die drei Tage sind ,das‘ Highlight“, freute sich Borcherdt.

Die Tanzkinder zeigen ihr Können.
Die Tanzkinder zeigen ihr Können. © Tausendfreund

Durch eine Kooperation mit dem Kulturhaus Alter Schützenhof (Kasch) gab es parallel zum Stadtfest ein Musikfestival auf dem Alten Markt. Nach dem Motto „umsonst und draußen“ ging dort der 1. Achimer Jazzgarten über die Bühne. Auch dort gab es drei Tage lang ein umfangreiches musikalisches Programm. Das Konzept war von Kasch-Mitarbeiterin Maike Seyfried entwickelt worden, Solight hatte sich in Sachen Bühnentechnik und Versorgungsleitungen beteiligt. Auf der Bühne standen zum Beispiel Triosence mit dem Bremer Pianisten Bernhard Schuler und Lokalmatador Piet Gorecki.

Die Premiere kam gut an: „Die Fläche wurde dieses Mal ganz anders bespielt, und das war eine Bereicherung“, sagte Freitag. Borcherdt ergänzte, dass durch die Musik dort auch zusätzliche Besucher in die Innenstadt kamen, die sich auf dem Stadtfest umsahen. „Solche Impulse braucht die Stadt“, stellten beide fest. „Ohne die Unterstützung durch unsere Sponsoren und durch die Firma Solight könnten wir eine solche Veranstaltung aber nicht organisieren“, betonte Ingo Freitag, der sich auch zufrieden mit der Arbeit der neuen Security-Firma zeigte. Die musste am Samstagabend zusammen mit der Polizei eingreifen, als es zu einer Rangelei kam. „Kurz vor Feierabend gab es eine kleine Gruppe, die Stress gemacht hat“, berichtet Borcherdt.

1000 Wunderkerzen verteilt Headliner Michy Reincke an die Konzertbesucher, die damit für eine besondere Atmosphäre in der Innenstadt sorgen.
1000 Wunderkerzen verteilt Headliner Michy Reincke an die Konzertbesucher, die damit für eine besondere Atmosphäre in der Innenstadt sorgen. © Bartz

Den Auftakt zum Fest gestalteten am Freitagabend Sänger und Songwriter Björn Paulsen, die Deutschrock-Band Bukow und Headliner Michy Reincke. Der ehemalige Sänger der Band Felix De Luxe gilt als einer der beliebtesten Popmusiker Norddeutschlands, entsprechend ausgelassen war vor Ort die Stimmung. Bis tief in die Nacht wurde gefeiert.

Vor der Bühne wird getanzt
Vor der Bühne wird getanzt © Bartz

Der Samstag bot abwechselnd Musik, aber auch viele Darbietungen von Vereinen. Mal zeigte der TSV Bierden „Partnerakrobatik“, dann präsentierten die Tanzkinder des TSV Achim ihr Können. Auch die Aufführungen verschiedener Abteilungen des Tamado-Studios kamen gut an. Am Abend sorgte die Band „Das Fiasko“ für gute Stimmung in der Innenstadt. Moderator und DJ Heiko Schmitt begleitete das gesamte Wochenende.

Sonntags genossen die Besucher den Frühschoppen unter der musikalischen Begleitung durch das Blasorchester Bubingas aus Weyhe. Nachmittags gehörte die Bühne erneut dem Fitnessstudio Tamado. Später zeigte die Bläserklasse des Cato-Bontjes-van-Beek-Gymnasiums ihr Können. Mit Elvis-Double, dargeboten von „Do it like the Kind“, endete das Fest dann am frühen Abend.

„Wir hatten auch am Sonntag von früh an viel Bewegung in der Stadt“, stellte Borcherdt rückblickend fest. Der verkaufsoffene Sonntag, der parallel stattfand, habe zusätzliches Publikum angelockt. Achimer und Gäste genossen das Stadtfest-Wochenende: „Viele Menschen haben sich bei uns bedankt, wir freuen uns wie sie über das gelungene Fest“, so sein abschließendes Fazit.

Von Judith Tausendfreund

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