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Verein präsentiert Internetauftritt des Kulturdenkmals

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Von: Sandra Bischoff

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Wollen die Achimer Windmühle mit der Homepage in Szene setzen: Webdesigner Norman Jack, Schriftführerin Kerstin Vöge und der Vorsitzende Rainer Ditzfeld (v.l.).
Wollen die Achimer Windmühle mit der Homepage in Szene setzen: Webdesigner Norman Jack, Schriftführerin Kerstin Vöge und der Vorsitzende Rainer Ditzfeld (v.l.). © Bischoff

Achim – Die Achimer Windmühle hat einen eigenen Internetauftritt. „Es ist nicht nur die neue, es ist vor allem die erste Homepage“, erklärt Kerstin Vöge, Schriftführerin des Vereins zur Erhaltung der Achimer Windmühle. Schon lange hatte der Vorstand ihr zufolge geplant, Informationen über das Kulturdenkmal auch im weltweiten Netz zu platzieren, „aber arbeitsbedingt hat das nie geklappt“.

Durch „Zufall und Glück“, so Vöge, sei der Kontakt zu dem Achimer Webdesigner Norman Jack zustande gekommen. „Wir haben ihn im vergangenen Herbst beauftragt, ihn mit Material gefüttert, und er hat dann losgelegt“, sagt Vöge.

Auf der Mühlen-Homepage findet der Nutzer nicht nur Wissenswertes rund um die Mühle wie etwa Historisches oder aber Termine für geplante Veranstaltungen, sondern auch Informationen zum Verein zur Erhaltung der Achimer Windmühle, der die Mühle betreibt und unterhält. Nach und nach soll die Homepage mit weiteren Inhalten gefüllt werden, „damit sie auch lebt“, wie Kerstin Vöge sagt.

115 Mitglieder engagieren sich zurzeit im Mühlenverein, weiß der Vorsitzende, Bürgermeister Rainer Ditzfeld. „Neue Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen. Denn wie viele andere Vereine haben auch wir das Problem der Überalterung“, sagt Ditzfeld. Mit der neuen Homepage soll es unter anderem gelingen, auch jüngeren Menschen den Verein schmackhaft zu machen. Der Mitgliedsbeitrag bestehe aus einer freiwilligen Spende. „Wir wollen die Mühle durch die neue Homepage in einen ganz anderen Fokus rücken“, sagt der Vorsitzende.

Auch vor verschneiter Kulisse ist die Achimer Windmühle ein beliebtes
Auch vor verschneiter Kulisse ist die Achimer Windmühle ein beliebtes © Mix

Denn durch die Corona-Pandemie sei es in den vergangenen zwei Jahren relativ still um das historische Gebäude geworden. Weil dort kaum Veranstaltungen stattfinden, „besteht für die Leute auch kein Grund, sich die Mühle anzugucken“, erklärt Ditzfeld. Weder hätten interne Treffen wie das Schinken-essen oder Kaffeenachmittage stattgefunden noch Führungen für Schulen oder Aktionen wie der Tag des offenen Denkmals. „Das ist wegen Corona alles auf der Strecke geblieben“, sagt Ditzfeld. Lediglich Trauungen seien während der Monate Mai bis September in dem historischen Ambiente möglich gewesen, wenn auch mit stark begrenzter Personenzahl.

In der Hoffnung, dass die pandemische Lage langsam abebbt, hat der Vorstand bereits den Jazzfrühschoppen für Pfingstmontag, 6. Juni, geplant. „Zwei Jahre haben wir den Frühschoppen ausgelassen, aber jetzt haben wir alles in die Wege geleitet und hoffen, dass er stattfinden kann“, so der Vorsitzende. Die gesamte Veranstaltung soll demnach draußen stattfinden – mit Musik und Biertischgarnituren, an denen die Besucher Gegrilltes und selbst gebackenen Kuchen verzehren können. Welche möglichen Hygieneauflagen dann einzuhalten sind, bleibe abzuwarten: „Wenn wir Pech haben, müssen wir das Gelände mit einem Zaun absperren und den Einlass kontrollieren.“

Weitere Informationen unter

https://achimer-mühle.de

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