Stets mittwochs trifft sich Heimatvereinsgruppe im Clüverhaus

Achimer Klöpplerinnen reisen jetzt mit zur „Spitzenvielfalt“

Klöppeln aus der Nähe betrachtet. Sterne, Cup-Cakes, Schmetterlinge, Läufer und andere Formen entstehen in dieser Handarbeitstechnik auf dem Klöppelkissen.

Achim - An diesem Wochenende zeigt die Klöppelgruppe des Achimer Heimatvereins mal auswärts ihr Können: Beim Schauklöppeln und einer Ausstellung auf der „Spitzenvielfalt“-Veranstaltung der Deutschen Spitzengilde. Landesbergen-Brokeloh im Landkreis Nienburg ist am 28. und 29. Mai Schauplatz der diesjährigen „Spitzenvielfalt“.

Regelmäßig trrfft sich die Achimer Gruppe immer mittwochs in geraden Kalenderwochen zum Klöppeln und Klönen zwischen 17 und 20 Uhr im ersten Obergeschoss des Clüverhauses. Auch Horst Rodenburg gehört als „Quotenmann“ meistens mit dazu, und es gibt mittlerweile auch eine Kinder-Klöppelgruppe.

Im Frühjahr 2004 hatten sich erstmals klöppelbegeisterte Frauen und Kinder aus Achim, Oyten, Bremen und Umgebung getroffen, um in der Gemeinschaft diesem Hobby nachzugehen. Der Heimatverein stellte freundlicherweise seinen Raum im Clüverhaus zur Verfügung.

Auch andere Handarbeitstechniken dürfen gern mit eingebracht werden, und selbstverständlich sind auch neue Klöppelbegeisterte stets willkommen – egal ob Könner oder Anfänger. Startmaterial ist auszuleihen.

Seit 2014 gibt es sechs- bis achtmal im Jahr einen Klöppelsamstag, der inzwischen Teilnehmer von Cuxland bis Hildesheim und von Sulingen bis Zeven nach Achim lockt.

Die Gruppe präsentierte sich zum ersten Mal im März 2007 mit einer Ausstellung auf der Diele des Clüverhauses unter dem inoffiziellen Titel „Klöppeln von 8 bis 80“. Der jüngste Klöppler war damals 8 Jahre und die älteste Mitstreiterin gerade 80 geworden.

2009 nahm die Gruppe zum ersten Mal am Herbergstraßenfest teil und zeigte das Kunsthandwerk open air. Inzwischen wird auch bei anderen Gelegenheiten in der Innenstadt Achims geklöppelt.

Einzelne Gruppenmitglieder sind zudem beim Schauklöppeln etwa in der Etelser Mühle „Jan Wind“, zu Pfingsten in der Achimer Mühle oder auf Kunsthandwerker- und Weihnachtsmärkten anzutreffen.

Äußerst konzentriert bei der Arbeit im Clüverhaus: die Klöpplerinnen Renate Freitag-Brandt, Jana Westerhoff, Monika Albrecht, Marie Westerhoff, Karla Krüger und Christiane Ulrich (von links). - Fotos: Laue

Ausstellungs- und Kongressbesuche des Deutschen Klöppelverbandes und von anderen Klöppelgruppen stehen ebenfalls regelmäßig auf dem Programm. Im Sommer 2012 und 2015 wirkte die Klöppelgruppe sehr erfolgreich beim städtischen Ferienspaßprogramm mit. Daraus resultierte die erwähnte Kinderklöppelgruppe. Sie trifft sich ebenfalls mittwochs ab 17 Uhr, und zwar wöchentlich. So werden die Kinder mit in die Gruppe integriert, haben aber auch genug Raum für sich. Weil viele nachmittags noch Unterricht haben, ist es eine Gruppe mit zeitlich offenem Beginn.

Wenn Lust hat, darf gern bei den Klöpplerinnen vorbeischauen: Einfach mittwochs beim Seiteneingang unter „Heimatverein“ klingeln.

Weitere Informationen zur „Spitzenvielfalt“-Veranstaltung am Wochenende gibt es online.

la

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