Das Achimer Kabarett-Ensemble „Die Schlitzohren“ präsentiert neues Show-Programm „Nase voll“

Schwarze Tiere und ein verstorbener Musiker

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Achtung! Die Schlitzohren treten aus: Cornelia Jürgens, Pierre Schröder, Stephanie Fizke, Dirk Ysker, Hans Hermann Hille, Andreas Möller, Birgit Asmuß und Heinrich Schirmer (v. l.) nehmen das Achimer Tagesgeschehen humoristisch auf die Schippe.

Achim - Ein Jahr haben sie gesammelt, gelacht, sortiert, verworfen und geprobt - nun treten sie wieder auf die Kleinkunst-Bühne im Kulturhaus Alter Schützenhof (Kasch): Die Schlitzohren. Jeweils am Freitag, 18. März, sowie am Sonntag, 20. März, ab 19 Uhr starten sie ihre humoristische Reise von Achim um die ganze Welt bis in den Himmel und zurück. So jedenfalls beschreibt Ensemble-Mitglied Cornelia Jürgens das Spektrum des neuen Bühnenstückes mit dem Titel „Nase voll“.

Die zahllosen Ideen lieferte der Zeitungsjunge praktisch frei Haus: „Unsere Themen finden wir in der Tagespresse“, sagt Heinrich Schirmer. „Dort lesen wir, wovon Achimer die Nase richtig voll haben.“ Manche Sketche und Conferèncen proben und verfeinern sie immer wieder, um sie letztlich doch zu verwerfen, weil sich ein anderes Ereignis viel lustiger verwerten lässt. So ist innerhalb eines Jahres ein großartiges Programm gewachsen.

Die Bandbreite reicht von Fremdenhass und ominösen schwarzen Tieren über wiederentdeckte Pilgerwege bis hin zu Gülle-Tourismus. „Wir liefern interessante Vorschläge zur Belebung der Fußgängerzone, und ein Leitbild für Achim haben wir auch schon fertig“, verspricht Dirk Ysker.

Parodistisch und manchmal episch treten die Akteure Missständen entgegen: Wechselnde Personenzahlen und insgesamt sechs einstudierte Songs versprechen dabei eine rasante Unterhaltung. „Walter & Erika“ sind wieder dabei sowie ein verstorbener Musiker und das ebenfalls obligatorische „Himmels-Stück“.

Mit dem neuen Programm setzen die Schlitzohren um Leiter Hans Hermann Hille ihre erfolgreiche Arbeit fort. Seit 2007 haben die acht Achimer sieben Aufführungen auf die Bühne gebracht. „Über manche wird heute noch geredet“, erinnert sich Bühnen-Souffleuse Wiebke Asmuß. Die Sketche sind größtenteils selbst geschrieben, nur manchmal greifen sie zum Cover-Kabarett – aber nur, wenn der reale Achimer Irrsinn dies gebietet. Karten gibt‘s im Kasch.

sch

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