Achimer SPD vor ihrem 150. Geburtstag

Familienfreundlich heute großes Ziel

Achim - Als Cigarrenarbeiter-Verein wurde die Achimer SPD 1866 ins Leben gerufen. Sie ist somit 150 Jahre alt. Dieses Jubiläum werde angemessen gefeiert, kündigte ihr aktueller Vorsitzender Fritz Heiner Hepke beim Neujahrsempfang der Sozialdemokraten an.

Achim müsse weiter eine familienfreundliche, attraktive, lebenswerte Stadt sein, bekräftige er als Ziele seiner Partei. Den Einsatz für eine neue Integrierte Gesamtschule (IGS) begründete Hepke damit, dass die Alternative Oberschule – eine kombinierte Real- und Hauptschule – die mit Abstand geringste Zahl an Elternstimmen erhalten habe.

Erneut drückte der SPD-Chef die Ablehnung eines „Riesenkaufhauses“ auf dem Lieken-Gelände aus. Ein solches Projekt sei nur im Interesse eines Einzelunternehmers, diene aber nicht der Allgemeinheit und schädige das Geschäftsleben der Innenstadt. Auch in Verden seien diese Auswirkungen eines Großkaufhauses zu beobachten.

Hepke dankte ebenfalls allen Ehrenamtlichen in der Stadt für ihren Einsatz zu Gunsten der Flüchtlinge und in anderen Bereichen.

Bürgermeister Rainer Ditzfeld, selber parteilos, hatte zwei Flaschen Rotwein als Geschenke zum SPD-Empfang mitgebracht, verbunden mit besten Wünschen für die Zukunft.

Den in Bayern urlaubenden Fraktionschef Herfried Meyer vertrat Bernd Junker. Er hob im Rückblick die 5,3 Millionen Euro Investitionen im Achimer Kita- und Kinderkrippenbereich hervor. Und nicht zuletzt sei es gelungen, einen Investor zu finden, der die schöne Fassade des früheren Bibliotheksgebäudes erhalten wolle. Auch in Sachen Autobahnanschluss Achim-West zeigte sich Junker zuversichtlich. Bundestagabgeordnete Susanne Mittag aus Delmenhorst setzte auf eine bessere Zusammenarbeit Bremen-Umland mit dem neuen Bremer Bürgermeister Sieling.

Betriebsratsvorsitzender Bernd Hillmann von der „Entsorgung Nord“ forderte zum Widerstand gegen Leiharbeits- und Werksverträge auf. Er berichtete auch von rechtlichen Auseinandersetzungen mit der Geschäftsführung, die das Mitbestimmungsrecht ignoriere.

Musikalisch untermalte die junge Band „Nervous Fingers“ mit Diakon Andreas Bergmann den SPD-Neujahrempfang. Die hiesige Bundestagsabgeordnete Christina Jantz fehlte aus einem erfreulichen Grund: An sie gingen die besten Glückwünsche zur Geburt ihres Sohnes Lennart.

la

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