Neu auf dem Achimer Gymnasium / „Wir sind anders als ihr, ihr seid anders als wir, na und?“

„Das macht das Leben eben bunt“

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Ein Theaterstück zeigt, dass respektvoller Umgang wichtig ist.

Achim - Mit heiterer Musikbegleitung des schuleigenen Chors begann der Einschulungsgottesdienst für die jetzigen Fünftklässler des Gymnasium am Markt. Die St.-Laurentius-Kirche bot gestern neben dem Gamma auch für die Realschule Achim und das Cato-Bontjes-van-Beek-Gymnasium ihre Glück- und Segenswünsche für den ersten Jahrgang der weiterführenden Schulen. Pastor Dietrich Hoffmann hielt für das Gamma den Gottesdienst.

Die Schülerinnen Eva, Isabella, Johanna, Josephine, Junice und Viktoria aus der sechsten Klasse spielten ein selbst geschriebenes Theaterstück vor. Die Situation: Eine neue Mitschülerin im Rollstuhl kommt in die Klasse. Sie freundet sich schnell mit zwei Schülerinnen an, jedoch ist diese mit Kim, die die Neue gar nicht mag, befreundet. Kim wird daraufhin eifersüchtig und fängt an, ihre Mitschülerin mit Sprüchen und Zettelchen zu mobben. Daraufhin sucht die Rollstuhlfahrerin Rat bei einer Lehrkraft. Nach einem klärenden Gespräch zwischen den beiden Seiten, entschuldigt sich Kim für ihr falsches Verhalten. Sie hatte nur Angst, ihre Freunde zu verlieren. Im Anschluss freunden sich die beiden sogar an.

Den Schülern soll damit gezeigt werden, dass aller Anfang nicht leicht ist. Daher sollen sie trotzdem stets bemüht sein, in Kommunikation mit Lehrern und Eltern zu bleiben. Der Gottesdienst verfolgte auch im weiteren Verlauf diesen Gedanken. So sang man „Wir, wir, wir sind anders als ihr, ihr, ihr seid anders als wir. Na, und? Das macht das Leben eben bunt!“.

Pastor Hoffmann erzählte, dass er sich noch an seinen ersten Schultag erinnern kann. Es kreisten unzählige Fragen in seinem Kopf herum: Wie wird es werden? Werde ich schnell Freunde finden? Und wie sind meine Lehrer?

„Alles Fremde macht anfangs Angst, jedoch sollte man stets jeden wahrnehmen und respektieren“, gab er den Fünftklässlern mit auf den Weg. Anschließend betete Hoffmann zusammen mit zwei Lehrern, dem Achimer Bürgermeister Rainer Ditzfeld und einer Schülerin für einen erfolgreichen Schulgang.

Dannl ging es in die Cafeteria des Gamma, wo Schulleiter Ralph Gronki seine neuen Schützlinge in Empfang nahm. Auf dem Weg in Richtung Abitur haben sie am Gamma viele Möglichkeiten, sich ausreichend vorzubereiten. Es bietet neben Englisch Französisch, Latein und Spanisch an. Ab November gehört das Gamma zu den „Mint-Schulen“. Dadurch erhält das Gymnasium ein nationales Netzwerk. Damit werden bessere Kontakte und Ausbildungsmöglichkeiten für die Schüler geschaffen. Doch bevor die Füntis sich mit dem Abitur auseinander setzten, sollten sie sich erstmal auf der Schule zurecht finden. „Wichtig hierfür ist es, neugierig zu bleiben und bei Problemen das Gespräch mit uns und den Eltern zu suchen“, empfiehlt Gronki den 87 Schülern.

Damit sich die Schüler erstmal selber etwas näher kennen lernen können, findet schon bald zum zehnten Mal das Ruderwochende am Badener Ölhafen statt.

kg

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