Achimer Brunnenwasser im Labor

Nitrat im Weser- und Allergebiet das Problem

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Auch Carolin Siering aus Thedinghausen brachte Harald Gülzow Brunnenwasser in der kleinen Flasche zur Analyse.

Achim - Wasser ist ein kostbares und in anderen Ländern und Kontinenten auch knappes Lebensmittel. Auch wenn bei uns die Trinkwasserqualität penibel kontrolliert wird, gibt es doch gerade auch in jüngster Zeit Meldungen, die beunruhigen. Sogar bei ausgewiesenem Heilwasser und Mineralwasser aus klaren Quellen waren Verunreinigungen festgestellt worden, die auf landwirtschaftliche Düngung zurückgehen sollen. Die Wasser-Hersteller beschwichtigten allerdings sofort, alles sei unterhalb einer Gesundheitsgefährdung, die festgestellten hohen Werte seien auf Messfehler oder Verunreinigungen im Labor zurückzuführen.

Viele Bürger besitzen auch ihren eigenen Brunnen auf dem Grundstück, der Wasser für Garten, Teich oder Tiere spendet. Die Wasserqualität der Brunnen wird bundesweit im mobilen Labor des Vereins VSR-Wasserschutz untersucht, das wieder einmal auf dem Achimer Bibliotheksplatz Station machte. Die Abkürzung VSR steht für Verein zum Schutze des Rheins und seiner Nebensflüsse, womit alles begann.

Viele Bürger brachten ihr Brunnenwasser, abgefüllt in Mineralwasserflaschen oder Einmachgläsern in Achim vorbei, um es gegen Gebühr auf unterschiedliche Belastungen untersuchen zu lassen:

Nitrate, Pestizide, Metalle, Keime oder anderes. Schon nach wenigen Stunden am Mobil oder wenigen Tagen per Post bekommen sie ihre Laborwerte.

Dünger auf Feldern und

Massentierhaltung

Laborchef Harald Gülzow aus Geldern unterstreicht uns gegenüber, dass im Weser- und Allergebiet die Nitratbelastung das Problem sei. Die sei nicht auf das Weserwasser zurückzuführen, das Grundwasserschichten noch nicht erreicht habe, sondern auf die landwirtschaftliche Düngung.

Ansonsten gebe es in unserem Gebiet noch keine beunruhigenden Nachrichten wie zum Beispiel im Oldenburger Land, wo durch Massentierhaltung hohe Ammoniakbelastung, Säure und Freisetzung von Metallen im Wasser leider festzustellen seien.

mb

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