In Sommerferien viele Projekte im Schul- und Kindergartenbereich

Achimer Bauboom für den Babyboom

Die Uphuser Schule wird saniert und erweitert. - Fotos: Brodt

Achim - Von Manfred Brodt. Dass in den Sommerferien das Team der städtischen Gesellschaft Gebäude und Grundstücke um seine Chefs Steffen Zorn und Heiko Haase Hochbetrieb hat, ist nichts Besonderes. Doch diesmal geht es nicht um Malerarbeiten, neue Beleuchtung oder um die Reparatur der Heizungsanlage in städtischen Kindergärten und Schulen, sondern um große Neubau- und Umbauprojekte. Der Kinderreichtum der Stadt Achim fordert seinen Tribut.

Pflasterarbeiten rund um den neuen Bierdener Kindergarten.

Im Zieleinlauf befindet sich bereits der neue Kindergarten mit Hort an der Bierdener Grundschule, der schon im August eingeweiht werden soll und schlappe 3,15 Millionen Euro kostet.

Eher mickrig sind dagegen die Arbeiten am zweiten Bierdener Kindergarten der Lebenshilfe, dem alten Krankenhaus und Polizeigebäude, wo Fenster saniert werden und eine Fluchtreppe eingebaut wird. Großes wiederum geschieht an der Uphuser Grundschule, wo im Altgebäude lärmmindernde Akustikdecken eingebaut, Malerarbeiten ausgeführt und die letzten Mängel noch beseitigt werden, um dann durchzustarten zum Erweiterungsbau der Grundschule in Richtung der Straße „An der Schule“. 1,4 Millionen Euro stehen hier zunächst bereit. Im November diesen Jahres soll Richtfest, zum Schuljahr 2017/18 Einweihung gefeiert werden.

Wo einst der Abenteuerspielplatz war, kommt jetzt ein mobiler Kindergarten hin.

Selbst an der Grundschule am Paulsberg, die einige schon wegen Schülermangels schließen wollten, wird gebaut. Das Lehrerzimmer wird umgebaut zu einem Klassenraum, um die auch in Achim-Nord gestiegenen Schülerzahlen bewältigen zu können. Dem Lehrerkollegium wird ein anderer Raum zugewiesen werden. In der Halleschen Straße, wo einst der Abenteuerspielplatz war, den man nach Anwohnerbeschwerden den Kindern und Jugendlichen weggenommen hat, wird bald wieder junges Leben einkehren. Ein neuer Kindergarten in Mobilbauweise für zwei Krippen und drei Kindergartengruppen wird hier aufgebaut, um den angekommenen Babyboom auffangen zu können.

Kinderreichtum besonders in Baden

Aus allen Nähten platzt auch die Grundschule in Baden, die neue Räume benötigt und sie zum Teil dort bekommt, wo die Lebenshilfe mit ihrer Schule und Kindergarten sowie die Janusz- Korczak-Schule als Untermieter eingezogen sind. Für die Lebenshilfe enstehen dafür im Dachgeschoss neue Räumlichkeiten. Für die Badener Schule im Gespräch ist auch eine neue Sprachlernklasse, wie sie bereits an der Paulsbergschule existiert.

Der expandierende Achimer Ortsteil wird dann auch noch einen weiteren Kindergarten erhalten, der hinter der Lahofhalle geschaffen, von der Stadt gebaut und von der Lebenshilfe betrieben werden wird. 3,15 Millionen Euro macht die Stadt dafür locker. Im August nächsten Jahres soll die zweite Badener Kita dann starten. Während andere Kommunen über Schul- und Kindergartenschließungen diskutieren, kann man da nur „glückliches Achim“ sagen.

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