Achim - Vielleicht ist das der Lebenssinn...

Vielleicht ist das der Lebenssinn...

Dilara Yüksek aus Baden hat sich poetisch und bewegend vom Marktgymnasium verabschiedet. Wir bringen Auszüge:

Für mich war das hier nie so selbstverständlich,

dass das vorbeigeht, die Zeit schien unendlich 8 lange Jahre, die vorüber gingen wie im Flug,

es war immer viel und am Ende nicht genug.

Ich wünsche mir, ich könnt bleiben, aber ich muss gehen.

Vielleicht, wenn ich erwachsen bin, werd ich das verstehen

Dass wo immer wir auch sein werden, da gehören wir dann halt hin Vielleicht ist das ja Schicksal, vielleicht ist das der Lebenssinn.

Wir schlugen hier Wurzeln und müssen jetzt fliegen,

versuch mal, dich selber zu jagen ohne dich jemals zu kriegen,

woher soll ich wissen, wer ich sein will, wenn ich nicht mal weiß, wer ich jetzt bin.

Ich weiß nicht, was ich mit mir anfangen soll, ich weiß nicht mal, wohin. Die ganze Welt steht uns offen und wir grenzen uns ein,

es würde aus lauter Angst vor Fehlern, nichts zu machen, der größte Fehler überhaupt sein.

Also danke an die Menschen, an alle unsere Lehrer, ohne die es nicht so einfach wäre, ohne euch wär es noch schwerer,

sich den Moment zu greifen und nicht einfach auf ihn zu warten,

sich mal an das Leben trauen und einfach mal zu starten.

Danke an alle für die schönste Zeit bis jetzt in unserem Leben

Dass wir versucht haben, nicht viel zu nehmen, aber gegenseitig viel zu geben, dass wir immer da waren, wenn wir uns brauchten,

weil wir merken, ein Leben alleine, das taugt nicht.

Ein Dank auch an die Multimedia, vor allem Google, Wikipedia,

ohne die wir heut hier nicht ständen, jedenfalls nicht so, nicht mit Abi in den Händen. Und plötzlich sind wir diejenigen, die andern Schülern raten, dass sie mit der Zukunftsplanung am besten noch ein bisschen warten, um erst einmal in vollen Zügen sich mit der Schulzeit zu begnügen.

Ich wünsch mir, ich könnt bleiben, aber ich muss gehen.

Vielleicht, wenn ich erwachsen bin, werd ich das verstehen.

Dass wo immer wir auch sein werden, da gehören wir dann halt hin. Vielleicht ist das ja Schicksal, vielleicht ist das der Lebenssinn.

Vielleicht geht's nicht darum, alles zu erfassen und alles zu verstehen, sondern darum, zu träumen und einfach mal gerne zu leben.

Wir sind nicht auf die Welt gekommen, um dann nichts zu verlieren, wir sind auf der Erde, um was zu erleben, mal was zu riskieren

Also ab in die Zukunft ohne heute zu vergessen, mit sich selbst im Reinen sein, ohne sich an anderen zu messen.

Finde dein Glück, geh deinen eigenen Weg, sei einfach du selbst, egal wer neben dir steht.

Und klar, Ich wünsch mir immer noch, ich könnt bleiben, aber ich muss gehen.

Vielleicht, wenn ich erwachsen bin, werd ich das verstehen.

Dass wo immer wir auch sein werden, da gehören wir dann halt hin Dass ich in meiner Geschichte eben genau jetzt fertig mit der Schule bin

Das Leben wartet da draußen auf jeden Einzelnen von uns,

startet in die graue Welt und malt sie euch bunt

Nehmt von der Vergangenheit nur so viel mit, wie jeder von euch tragen kann,

lebt den Tag genüsslich, die Zukunft wartet nebenan.

Und wenn du mal nicht weißt, wie es weitergeht, dann veränder mal die Draufsicht.

Worte allein schaffen keine Wirklichkeit, ein Leben in Gedanken auch nicht!

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