Achim - Viel Geld für privilegierte Verwaltung

Viel Geld für privilegierte Verwaltung

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Mediengruppe Kreiszeitung

Von Manfred Brodt. Der zwölf Seiten lange Jahresbericht der Achimer Gleichstellungsbeauftragten Dr. Angelika Saupe spiegelt wider, dass sie sich in erster Linie als Frauenbeauftragte versteht.

Der in die Stellenausschreibung der Stadt neu aufgenommene Arbeitsschwerpunkt der Integration von Menschen, die ihre Heimat verließen, verlassen mussten, scheint doch noch sehr unterbelichtet zu sein.

Außerdem bleibt die Frage, ob man in Zeiten, in denen die Gleichberechtigung der Geschlechter Allgemeingut ist und die Kommunen unter Geldmangel leiden, aus Steuergeldern gut bezahlte Frauenbeauftragte ausschließlich für den privilegierten öffentlichen Dienst braucht. Die wahren Diskriminierungen erfahren doch Frauen in bestimmten Betrieben der Privatwirtschaft, um die sich keine der kommunalen Frauenbeauftragten kümmern darf und kümmert.

Auch um so wichtige Bereiche wie den Natur- und Umweltschutz oder die Probleme der Senioren und Behinderten sorgen sich der Naturschutzbund beziehungsweise der Behinderten- und Senioren-Sprecher und -Beirat vorbildlich ehrenamtlich.

Warum soll das nicht auch bei der Gleichberechtigung der Geschlechter gehen?

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