Werkstatt für Besitzer von VW-Bussen

Ein idealer Ort für Bully-Liebhaber

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Rosemarie Kießig und Wolfgang Wichold treffen sich häufig in zwei Hallen einer früheren Fensterbau-Firma in der Nähe des Badener Bahnhofs, um ihre Mobile auf Vordermann zu bringen.

Achim - Viele pflegen ihren alten VW-Bus mit Hingabe. In der Freizeit wird kräftig geschraubt, entrostet und gewienert, damit das Liebhaberstück am Laufen bleibt oder eben wieder in Gang kommt. „Unseren Mitgliedern ist einfach sehr daran gelegen, ihren T3-Bully zu erhalten“, sagt Holger Kießig, Vorsitzender des Vereins Heckmotoren Aller/Weser.

In zwei Hallen einer früheren Fensterbau-Firma in der Nähe des Badener Bahnhofs stehen zahlreiche der in den Jahren 1978 bis 1992 gebauten Volkswagen vom Typ T3, aber auch T1, T2 und T4, die für Fans dieser Modellreihe mit Heckantrieb bis heute Kult sind. Die rund 20 Vereinsmitglieder, die laut Kießig aus dem gesamten Landkreis Verden, aus Bremen und angrenzenden Gebieten kommen, gehen dementsprechend bei der Reparatur oder Wartung ihres Kleinbusses begeistert zu Werke. Bei vielen paart sich Enthusiasmus fürs Auto mit technischem Sachverstand und handwerklichem Können.

Kießig und der Verein bieten in den vor kurzem neu bezogenen Hallen die nötigen Voraussetzungen, um den ans Herz gewachsenen alten Wagen auf Vordermann bringen zu können. Und das ist weit mehr als ein bisschen Werkzeug. „Wir haben hier demnächst drei Hebebühnen, einen großen Kompressor, eine Sandstrahlkabine und einen Bremsenprüfstand“, informiert der Vorsitzende nicht ohne Stolz.

Verbesserte Ersatzteilversorgung

Zudem ist nach seinen Angaben die „Ersatzteilversorgung nochmal verbessert“ worden. „Vieles halten wir hier vor oder aber können es über Händler schnell besorgen“, erläutert er. Aktuell sei bei den Bully-Schraubern der Einbau von Audi-V8-Motoren groß in Mode.

Der in der Kfz-Branche arbeitende Kießig trifft Vorsorge, so gut er kann und es die Vereinsfinanzen erlauben. Für den Fall, dass ein VW-Bus nicht mehr fahrtüchtig ist und von A nach B gebracht werden muss, stehe nun sogar ein eigener Transporter zur Verfügung.

Darüber hinaus unternimmt der Verein im Sommerhalbjahr regelmäßig Ausfahrten zu Bully-Treffen, gleich ob auf Rügen, in Berlin, Wolfsburg oder Wietzendorf. Was natürlich für die Mitglieder auch Gelegenheit bietet, mit Gleichgesinnten aus anderen Teilen der Autorepublik zu fachsimpeln.

Regelmäßige gesellige Treffen

Ansonsten lädt Holger Kießig alle Bully-Fans für jeden zweiten Freitag im Monat zu geselligen Zusammenkünften ein. Das nächste Treffen am Sitz des Vereins Heckmotoren Aller/Weser, Danziger Straße 59, ohne Blaumann und Schraubenschlüssel beginnt heute um 19 Uhr.

Wer dann keine Zeit hat, aber trotzdem jetzt neugierig auf das Treiben der Bully-Schrauber in Achim-Baden geworden ist, kann mit dem Vorsitzenden Holger Kießig gerne auf andere Weise in Kontakt kommen. Entweder per E-Mail an Heckmotoren@gmx.de oder unter Telefon 04202/9735661. 

mm

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