Parkplatz-Mambo und Maritimes Liedgut

Sänger und Musikauswahl überzeugen beim Kreischorfest im Cato-Bontjes-van-Beek-Gymnasium in Achim

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Die Sänger von D‘aChor aus Oyten unter Leitung von Jörg Albrecht gaben im Chorsatz arrangierte Popsongs zum Besten.

Achim - Von Bernd Hägermann. „Singen“, sagte die Kreischorverbandsvorsitzende Monika Mindermann am Samstagnachmittag in der Aula des Cato-Bontjes-van Beek-Gymnasiums, „ist Balsam für die Seele.“ Mindermann eröffnete das Kreischorfest, an dem insgesamt zehn Chöre (Chorfreunde Achim, D‘aChor Oyten, Euterpe Dörverden, Everysing Oyten, Frauenchor Hülsen, Liederfreund Sagehorn, Liederkranz Oyten, Projektchor Kreischorverband, Shanty-Chor Verden, Verdener Männerchor) teilnahmen.

Die Gesamtleitung des Chorfestes hatte Hans Schröder, durch das Programm führte Richard Rust. Er ist Ehrenvorsitzender des Kreischorverbandes.

Dem Publikum geboten wurde ein Querschnitt deutschen Liedgutes. Dazu gehört mittlerweile „Mambo“ von Herbert Grönemeyer ebenso wie „Weit, weit weg“ von Hubert von Goisern, aber auch „Ein ehrenwertes Haus“ von Udo Jürgens. In der Stückauswahl ebenfalls Berücksichtigung fand „Westerland“ von „Die Ärzte“ oder „In jeder Frau steckt ein Stück Hefe“. Zu dieser Einschätzung war am Samstag der Frauenchor Everysing gekommen.

Viele Zuhörer waren zum Kreischorfest in die Aula des Cato-Bontjes-van-Beek-Gymnasiums gekommen, um geübte Sänger und ein reiches Repertoire an Gesangsbeiträgen zu genießen.

„Wir singen uns durch deutsche Landen“, so die Überschrift des Chorfestes, begann traditionell. Mit der „Sturmbeschwörung“ der Sänger aus Dörverden, die sich außerdem mit zwei plattdeutschen Liedern den Beifall der Zuhörer sicherten.

Die Achimer Chorfreunde verkündeten, höchst aktuell, dass „Jeder Tag ein Sonnentag“ ist, ließen „Schmetterlinge“ im Bauch und andernorts flattern oder intonierten „Melodien zum Verlieben“.

Hans Schröder hatte nicht nur die Gesamtleitung des Kreischorfestes, sondern trat auch mit seinem eigenen Ensemble, den Achimer Chorfreunden, auf.

Der Frauenchor Hülsen überzeugte mit „O du schöner Rosengarten“, „Horch was kommt von draußen rein“ und „Der Kakadu“. „Sing ein Lied“ hieß die freundliche Aufforderung der Liederfreunde aus Sagehorn, während der Projektchor Tschaikowsky und Ernst Fischers „Spanische Nächte“ zu Gehör brachte. Der Verdener Männerchor hingegen träumte vom See, sah „Pferde zu vieren traben“ oder schmetterte den „Fliegermarsch“. Der Liederkranz Oyten sang „Lobt den Herrn der Welt“ nach Purcell und fühlte „Ein Blümlein auserlesen“.

Maritim wurde dieses Kreischorfest beschlossen. Es war am Shanty Chor Verden, sich „Frei wie der Wind“ zu fühlen, „Hoch im Norden“ beheimatet zu sein oder in Vorfreude „Heut' geht es an Bord“ anzustimmen.

Sehr viel Beifall gab es nicht nur für die Musikauswahl, sondern für alle Mitwirkenden.

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