Achim - Mehr Markt statt mehr Blech

Mehr Markt statt mehr Blech

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Mediengruppe Kreiszeitung

Von Manfred Brodt. Achim wäre wirklich Schilda, wenn es seine schöne Fußgängerzone zum Flanieren und sein Flair zerstören würde zugunsten einer Autostrecke mit Krach, Abgasen und Unfallgefahren. Die kommerziellen Argumente dafür sind nicht nur nicht ausreichend, sondern auch nicht stichhaltig.

Das beste Gegenargument ist der Wochenmarkt: Wenn das Angebot stimmt und in Achim etwas zu erleben ist, strömen die Menschen in die Stadt, und die Fußgängerzone wirkt zauberhaft.

Warum nur zwei Wochenmärkte? In früheren Epochen gab es in Achim viele Märkte, den Maimarkt, den Augustmarkt, den Schweine-, Rinder- und Ziegenmarkt, Holzmarkt und Märkte mit Töpferei, Uhren, Blumen und Flechtwerk verbunden mit Musik und Tanz. Nicht mit Schweinen, Rindern und Ziegen, aber durchaus mit speziellem Warensortiment könnte man heute weitere Achimer Märkte aufziehen. Dafür sollten die Wirtschaftsförderer „Gehirnschmalz“ und Aktivitäten verwenden statt bei einem Musiktreffpunkt in der Fußgängerzone vor 22 Uhr Dezibel zu messen, die Toiletten zu kontrollieren und den Betreiber zu vergraulen.

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