Helmut Hornig gibt Veranstaltung ab

„Herzensangelegenheit“ Weinfest: Macher tritt kürzer

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Anstoßen auf das nächste Weinfest: Silke Struckmeyer (links) ist erstmals alleinige Veranstalterin, Helmut Hornig (Dritter von links) hilft ihr aber weiterhin bei der Organisation. 

Achim - Von Michael Mix. Die Affenhitze dieser Tage – wird sie den „Norden“ auch noch Ende August im Griff haben? Niemand weiß das. Ein paar Grad weniger als jetzt wären den meisten aber wohl lieber, wenn am Wochenende vom 24. bis 26. August das elfte Achimer Weinfest auf dem Bibliotheksplatz steigt. Die Sonne darf sich bei dem Open-Air-Vergnügen natürlich gerne zeigen.

Erstmals ist Silke Struckmeyer alleinige Veranstalterin. Ihr bisheriger Mitstreiter Helmut Hornig steht ihr aber noch als Organisator zur Seite. „Aus Alters- und privaten Gründen will ich meine Aktivitäten für die Stadt so langsam zurückfahren“, erklärte der 70-Jährige gestern im Gespräch mit dieser Zeitung.

Ehrenamtlich unterstütze er Struckmeyer jedoch weiterhin gerne bei der Akquise von Sponsoren, bei der Pressearbeit, beim Organisieren der Musik und des Aufbaus der Stände nahe von Strom- und Wasseranschlüssen sowie anderem mehr. Denn das Weinfest sei für ihn eine „Herzensangelegenheit; das ist mein Kind“.

Die Besucher werden die edlen Tropfen wie gewohnt in großer Sortenvielfalt an zehn Ständen vorfinden. Meist schon seit Jahren nach Achim kommende „Winzer von renommierten Weingütern“ aus der Pfalz, von der Mosel oder aus Rheinhessen sowie Anbieter aus der Region werden nach Angaben von Hornig am letzten August-Wochenende auf dem Bibliotheksplatz vertreten sein.

Auch wer dort etwas essen möchte, wird auf dem Fest bedient. Die Palette der Speisen reicht laut Hornig von Bratwurst, Crepes, Flammkuchen über Kartoffelecken und Nackensteaks bis zu Reibe- und Schmalzkuchen.

Weinprinzessin Laura Lahm eröffnet das Fest.

Dazu gibt es ein buntes Musikprogramm. Bevor Weinprinzessin Laura Lahm aus Rheinhessen das Fest am Freitag, 24. August, um 18 Uhr gemeinsam mit dem Bürgermeister eröffnet, schmettern bereits die Jagdbläser „Allerort“ die ersten Töne, am Abend tritt dann das Duo „Me and the Devil“ in Aktion, verrät Hornig. Am Samstagnachmittag werden der Shantychor Oyten und die Wesertaler Blas- und Tanzmusik das Publikum unterhalten. Bei der Party am Abend und am Sonntagnachmittag wird DJ Darco Klangvolles darbieten.

Die Stadt bezuschusse das Weinfest mit 2 000 Euro, merkt Hornig an. Auf der anderen Seite müssten die Standbetreiber ja aber auch Gebühren für die Nutzung der öffentlichen Fläche und für den Getränkeausschank zahlen, zudem entstünden Kosten für Strom, Wasser, Sicherheitspersonal, die Bühne, das Musikprogramm und Werbung. „Es wäre schön“, sagt Hornig, „wenn die Stadt den Zuschuss etwas erhöhen würde, denn alle feiern doch gerne in der Innenstadt.“

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