Stadt weist auf Pflicht hin

Blätter von Gehwegen vor Grundstücken zu entfernen ist Sache der Eigentümer

Besonders wenn es nass ist, können Blätter, wie sie auf diesem Radweg entlang der L 156 in Achim liegen, für Radfahrer und Fußgänger zur Rutschbahn werden.
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Besonders wenn es nass ist, können Blätter, wie sie auf diesem Radweg entlang der L 156 in Achim liegen, für Radfahrer und Fußgänger zur Rutschbahn werden.

Achim – Sie sind schön anzusehen, die bunten Blätter, die derzeit von allen Laubbäumen fallen. „Aber“, gibt die Stadt Achim in einer Mitteilung zu bedenken, „Herbstlaub birgt auch Gefahren.“ Grundstückseigentümer seien dazu verpflichtet, es zu beseitigen. Blätter bildeten – besonders, wenn es nass ist – eine rutschige Schicht, auf der Fußgänger und Fahrradfahrer ausrutschen können.

Daher müssten Eigentümer den Gehweg vor ihrem Haus nicht nur im Winter von Schnee und Eis, sondern auch im Herbst von Laub oder Kastanien, Haselnüsse und Ähnlichem befreien und das alles in der grünen Tonne oder auf dem eigenen Komposthaufen entsorgen.

„Egal, ob das Laub von eigenen, städtischen oder Nachbarbäumen kommt – dort, wo es landet, muss es entfernt und anschließend entsorgt werden“, so die Stadt. Hausbesitzer müssten Laubhaufen gegebenenfalls auf ihrem Grundstück zwischenlagern. Auf öffentlichen Flächen wie Grünstreifen oder Rabatten sei das nicht erlaubt. Eine Verpflichtung, auf der städtischen Straßenreinigungssatzung und -verordnung basiert. Die Verwaltung beobachtet allerdings immer wieder, dass Bürger ihr Laub auf die Straße bringen, in der Hoffnung, dass es die städtische Straßenreinigung mitnimmt. „Auch das ist nicht erlaubt“, steht in der Mitteilung. Denn es führe dazu, dass Gullys verstopfen und mit hohem Aufwand auf Kosten der Allgemeinheit gereinigt werden müssten. Verstöße gegen die Straßenreinigungspflicht würden aufgenommen und entsprechend geahndet, heißt es weiter. Derartige Ordnungswidrigkeiten könnten die Verursacher teuer zu stehen kommen: Es können Bußgelder bis zu einer Höhe von 5 000 Euro ausgesprochen werden.

Wer jetzt ratlos ist, und nicht weiß, wo er mit seinem Laub hinsoll, dem legt die Stadt nahe, die bunten Blätter nach und nach in die Biotonne zu werfen – wenn die Möglichkeit besteht, die Laubhaufen zwischenzulagern. „Laub lässt sich im eigenen Garten auch gut kompostieren, indem es aufgehäuft und mit einer dickeren Erdschicht abgedeckt wird“, lautet ein Tipp. Außerdem sei es ein Lebensraum für Tiere (siehe Infokasten).

Interessierte können Grünabfall des Weiteren beim Abfallhof des Landkreises Verden an der Zeppelinstraße 4 (beim Bauhof) in Achim abgeben. Dieser hat dienstags, donnerstags, freitags und samstags von 8.30 bis 12 Uhr geöffnet sowie dienstags, donnerstags und freitags zwischen 13 und 16.30 Uhr. Die Entsorgung ist kostenpflichtig: Reine Laubabfälle bis zu einer Menge von einem halben Kubikmeter kosten laut Stadt 1,50 Euro, für einen Kubikmeter werden 2,50 Euro fällig, bis zwei Kubikmeter werden 5 Euro berechnet.

Weitere Auskünfte zum Thema Straßenreinigung erhalten Interessierte unter Telefon 04202 / 916 05 34. Die Straßenreinigungssatzung und -verordnung steht im Internet und kann bei der Grundstücks- und Gebäudeverwaltung abgeholt werden.

Mehr zum Thema unter www.achim.de/rathaus/verwaltung/ortsrecht

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