Vermisster Schwimmer tot aus der Weser geborgen

Achim - Der seit Samstag in der Weser vermisste 30-jährige Schwimmer aus Bremen ist am Dienstagmorgen tot geborgen worden. Schiffsführer hatten den leblosen Körper im Fluss entdeckt und die Polizei alarmiert.

Der Leichnam trieb laut Polizeiangaben etwa zwei Kilometer flussabwärts von dem Campingplatz in Thedinghausen/Horstedt, von wo der 30-Jährige am Samstag versucht hatte, durch die Weser zu schwimmen. Dass es sich bei dem Toten um den vermissten Mann aus Bremen handelt, ist mittlerweile sicher, er wurde nach der Bergung eindeutig identifiziert.

Es handelt sich um einen tragischen Badeunfall, wie er auf der Weser sehr selten vorkommt, heißt es in der Polizeimitteilung. In den vergangenen fünf Jahren gab es nicht einen Badeunfall im hiesigen Bereich. Trotzdem dürfen die Gefahren des Schwimmens in der Weser nicht unterschätzt werden. Die Fließgeschwindigkeit der Weser in Höhe Horstedt beträgt laut der Wasserschutzpolizei Nienburg bei dem jetzigen Wasserstand 0,25 Meter/Sekunde.

Oftmals geraten Schwimmer beim Queren eines Flusses in Panik, weil sie durch die seitliche Strömung versetzt werden und das Anlandeziel nicht erreichen können. Ein ungeübter Schwimmer ermüdet im Strom dann sehr schnell. Grundsätzlich ist das Schwimmen in der Weser aber erlaubt. Verboten ist es in den Bereichen bis 100 Meter ober- und unterhalb von Brücken und Wehren, vor Hafeneinfahrten und Liegestellen, in Schleusenbereichen, im Bereich von Arbeitsgeräten und dort, wo es durch Verkehrszeichen untersagt ist.

Rubriklistenbild: © dpa

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