82 Prozent verlassen nach 9. Klasse, 78 Prozent nach 10. Klasse die Schule

Abschied mit klingender Identifikation

Rote Rosen gab es mit den Zeugnissen für die Schulabgänger der Liesel-Anspacher-Schule. - Fotos: Hägermann

Achim - Von Bernd Hägermann. Bei der Abschlussfeier ertönte gleich zu Beginn der Schulsong „Liesel-Anspacher-Schule – das sind wir“. Es war eine Art klingende Identifikation. Danach sprach Schulleiter Dominik Lerdon. Er stellte lächelnd fest, dass seine Schule diesmal die letzte in der Reihe von Achimer Abschlussfeiern gewesen sei und versprach für das kommende Jahr Besserung: „Dann sind wir die Ersten.“

Lerdon freute sich in der Folge, viele „Ehemalige“ begrüßen zu können („Ein gutes Zeichen“), dankte dem Kollegium und den Eltern und stellte fest: „An dieser Schule werden Schülerinnen und Schüler aus 27 Nationen unterrichtet. Das ist ein echtes Pfund, auf das man setzen kann.“

Dominik Lerdon meinte, Schule müsse laut vernehmbar sein und schulische Projekte nach außen tragen. Und an die Abschlussschüler gewandt: „Ihr habt euch hier verewigt und Markierung gesetzt.“ Aus dem neunten Jahrgang, so Lerdon, haben 82 Prozent der Schülerinnen und Schüler den Abschluss geschafft, aus dem zehnten 78 Prozent.

Dieses Ergebnis gab dem Schulleiter Gelegenheit, das Lernpotential junger Menschen mit einer Energiequelle technischen Geräts zu vergleichen: „Nicht alle haben ihren Akku voll ausgenutzt.“ Zukünftig sollten sie es tun: „Glaubt an euch und an das, was ihr schaffen könnt. Ich jedenfalls glaube an euch.“ Und den Eltern empfahl er: „Lasst die Kinder nicht alleine.“

„Ich glaube an euch“, gab Schulleiter Dominik Lerdon seinen Absolventen bei der Abschlussfeier mit auf den Weg.

Bürgermeister Rainer Ditzfeld sprach in seiner Rede von einem „guten Fundament für das weitere Leben“, das mit diesem Schulabschluss gelegt sei, und machte die jungen Leute neugierig auf einen „neuen Lebensabschnitt mit spannender Vielfalt“. Abschließend wünschte er den Schülern: „Bleibt offen für Neues und wissbegierig.“

Schulentlassungsfeiern geben immer Anlass für Dankesworte, Ausblicke und Erinnerungen. Einige dieser Erinnerungen frischten Videos von Klassenfahrten und Ausflügen wieder auf.

Am Ende stimmte das Lehrerkollegium ein Dankeslied an und verband das mit der Bitte, beim Abschied nicht zu weinen, denn: „Wir können keine Tränen sehen.“

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