Abbrucharbeiten auf Gelände des Reitvereins Grabensee haben begonnen

Die Abbrucharbeiten auf dem Gelände des Reitvereins Grabensee an der Mühlenstraße haben begonnen. Mit starkem Gerät wird dort Platz für ein neues Wohngebiet geschaffen. Ein Bagger griff zunächst nach dem für Turniere gebrauchten Richterhäuschen (Foto links), inzwischen geht es auch der 50 Jahre alten Reithalle selbst an den Kragen (rechts). Wie berichtet, will ein Investor auf dem privaten Grundstück an der Geestkante zur Achimer Marsch acht Einzel- oder Doppelhäuser errichten. Weitere sechs Wohnbauten sollen auf dem bisherigen Reitplatz an der Ecke zum Uesener Mühlenweg entstehen. Ein 15. Haus sieht der geänderte Bebauungsplan auf dem sich in städtischer Hand befindenden Parkplatz an der Windmühle im oberen Bereich vor. Das Vorhaben stößt bei Anwohnern und Naturschützern auf Protest, weil für die Bauten etliche Bäume gefällt werden sollen. Kritiker bemängeln zudem das Konzept für die Entwässerung und zum Teil auch für die Zuwegung für das neue Wohnviertel auf dem abschüssigen Gelände unterhalb der Reithalle. Der 1947 gegründete Verein wird indes auch ohne seine Sportstätte weiter bestehen bleiben. Das sei wichtig für die rund 30 Mitglieder, denn unorganisiert dürfe kein Reiter, keine Reiterin an Turnieren teilnehmen, erläuterte Pressesprecherin Nina Kristin Müller auf Nachfrage. Die Aktiven sorgten nun selbst für die Unterbringung ihrer Pferde und für Trainingsmöglichkeiten. Der „Briefkastenverein“ Grabensee verzeichne aktuell sogar Zulauf. text und Fotos: mix

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