Schnelle Hilfe in abgelegenen Gebieten

45 Notfall- und Rettungspunkte in Achim

Jedes Schild, das im Stadtgebiet aufgestellt wird, besteht aus einer Landkreis- und Gemeindekennung sowie einer dreistelligen individuellen Zahl.
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Jedes Schild, das im Stadtgebiet aufgestellt wird, besteht aus einer Landkreis- und Gemeindekennung sowie einer dreistelligen individuellen Zahl.

Achim – Notfall- und Rettungspunkte soll es bald in ganz Achim geben. Für das Gebiet des Stadtwalds war ein derartiges System, das schnelle Hilfe für verletzte oder zusammengebrochene Spaziergänger, Radfahrer oder Jogger gewährleisten soll, bereits beschlossen worden. Vor knapp einem Jahr hatte die Gruppe SPD/Mindermann im Stadtrat den Antrag gestellt, Schilder mit Angaben zum Standort an abgelegenen Stellen von Badenermoor bis Bollen zu installieren.

Am Dienstag berichtete Ordnungsamtsleiterin Claudia von Kiedrowski dem Ratsausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr über deutliche Fortschritte bei diesem Projekt. „Wir haben 45 Punkte im Stadtgebiet erteilt, die wir der Rettungsleitstelle mitteilen werden.“

Von heute auf morgen sei solch ein System nicht zu verwirklichen, merkte von Kiedrowski an. In Dörverden, das Vorreiter auf diesem Feld im Landkreis gewesen sei, habe das fünf Jahre gedauert.

Mittlerweile hat die Rettungsleitstelle Verden laut von Kiedrowski ein einheitliches Verfahren für das gesamte Kreisgebiet eingeführt. Die Notfall- und die Forstrettungspunkte dienten als Treffpunkt für die Rettungshelfer und den Hilfesuchenden, um so eine gezielte, rasche Versorgung der gestrauchelten Person zu erreichen. „Die Schilder stehen daher nur an Standorten, die in der Regel gut erreichbar sind, das heißt im Stadtwald wird sich auf die Forst- und Rettungswege konzentriert.“ Jedes Schild bestehe aus einer Landkreis- und Gemeindekennung sowie einer dreistelligen individuellen Zahl (VER-11XXX). „Die gesamte Nummer wird bei einem Notfall durchgegeben.“

Die Rettungsleitstelle entwirft und bestellt laut Claudia von Kiedrowski die Schilder, die Stadt trägt die Kosten, etwa fünf Euro pro Tafel. Die Verwaltung habe dafür Sorge zu tragen, dass die Punkte gut erreichbar sind und die Standorte in der Karte mit den örtlichen Gegebenheiten übereinstimmen.

In Zusammenarbeit mit der Umweltabteilung im Rathaus, der Feuerwehrführung, Ortsvorstehern und dem Badener Ortsausschussvorsitzenden Reiner Aucamp seien 45 Notfallpunkte im gesamten Stadtgebiet benannt und auf dem Kartenmaterial gesetzt worden. „Die Auswahl der Punktesetzung ist danach erfolgt, wo keine Wohnbebauung oder sonstigen Hinweise auf den Aufenthalt erkennbar sind und die Zufahrt für die Rettungsfahrzeuge möglich ist“, erläutert die Verwaltungsmitarbeiterin.

Des Weiteren werden ihr zufolge jetzt die Anträge für jeden einzelnen Punkt bei der Rettungsleitstelle gestellt, damit diese ihr Einverständnis erteilt, dass die genannten Punkte als Notfallpunkt gekennzeichnet werden können. Anschließend können die Schilder bestellt und erstellt werden. Wenn diese dann vorliegen, muss der Bauhof die Schilder genau nach Karte im ganzen Stadtgebiet aufstellen.

„Die Kosten für die Schilder liegen dann bei 225 Euro“, hat Claudia von Kiedrowski ausgerechnet. Dazu kämen noch die Kosten für Pfosten, Pfähle oder sonstige Baustoffe zum Anbringen und Befestigen der Schilder.

In den Folgejahren müsse der Zustand der Schilder kontrolliert werden. „Außerdem, ob diese weiterhin gut sichtbar und nicht zugewachsen sind, beziehungsweise ob sie überhaupt noch an Ort und Stelle stehen und nicht beschädigt sind.“  

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