Neubau am Hainkämpe ist unumstritten

2019 zieht die Badener Feuerwehr um

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Noch ist die Badener Feuerwehr eingeengt an der Bahnhofstraße untergebracht. 

Baden - Bis zum ersten Quartal 2019 soll die Badener Feuerwehr einen Neubau am Hainkämpe im Badener Gewerbegebiet erhalten und so aus ihrer Enge und verkehrsungünstigen Lage an der Bahnhofstraße herauskommen.

Das ist im Achimer Stadtrat unstrittig und wurde am Montag auch von den gemeinsam im Ratssaal tagenden Baununterhaltungs- und Feuerwehr-Ausschüssen bestätigt.

Der Rat hat allerdings eine Kostenobergrenze von 1,7 Millionen Euro beschlossen, die Fachbereichsleiter Steffen Zorn auch trotz aller Schwierigkeiten einhalten will. Die Schwierigkeiten resultieren aus der flott laufenden Baukonjunktur und der hohen Nachfrage, die mit Preissteigerungen von 20 Prozent verbunden sein können. Deshalb auch versucht die Stadt wieder, mehrere Arbeiten im Winter auszuschreiben, wenn die Betriebe nicht so ausgelastet sind und beim Preis nachgeben müssen.

Intensiv verschiedene Varianten geprüft

Die verschiedenen Varianten für das neue Feuerwehrhaus hat die Bauverwaltung intensiv mit der Badener Feuerwehr durchgesprochen und auch noch in Einzelpunkten geändert, so dass der Badener Ortsbrandmeister Michael Albers und Stadtbrandmeister Olaf Dykau jetzt sehr zufrieden sind, wie sie während der Sitzung bekräftigten.

Wichtiger Grundsatz ist, dass die Routen der zum Einsatz rasenden Feuerwehrfahrzeuge und der in Privatwagen ankommenden Feuerwehrleute sich nicht kreuzen.

So fahren die Einsatzfahrzeuge auf die Straße Badenerholz heraus, aber nur zu Einsätzen, nicht an Dienstabenden. Auf der Kreisstraße Badenerholz werden die Verkehrsteilnehmer dann durch auffällige Signale vor den Feuerwehrfahrzeugen im Einsatz gewarnt.

Schlicht und funktional, das geplante neue Feuerwehrhaus zwischen dem Hainkämpe links und der Kreisstraße Badenerholz rechts.

Die Privatwagen fahren dagegen über die Straße Hainkämpe zum Feuerwehrhaus.

Der Neubau für die expandierende Badener Wehr mit Kinder- und Jugendwehr wird auch nötig, weil die Garagen für Fahrzeuge zu eng sind, Umkleidemöglichkeiten fehlen und sich umziehende Feuerwehrleute so auf Dauer nicht hinzunehmenden Gefahren ausgesetzt wären.

Was dann aus dem jetzigen Feuerwehrhaus wird, an dem das benachbarte Rote Kreuz interessiert sein soll, ist noch nicht entschieden.

mb

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