14000-Euro-Investition an Paulsbergschule / Stadt, Handwerker, Bank helfen

Stadttombola-Verein schafft fast neuen Werkraum

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Freude über den neuen Werkraum an der Paulsbergschule: (von links) Rektorin Philine Myburgh, Lehrerin Katja Sonnenberg, Inge Möcker (Schulfachkraft bei der Stadt), Bürgermeister Rainer Ditzfeld, Axel Burmeister und Erich Brookmann vom Rotary-Stadttombolaverein, Uwe Scholz (Firma Lindhorst), Jan Lagerpusch (Achimer Werkstätten) und Ute Gajus (Bremische Volksbank).

Achim - „Wer will fleißige Handwerker sehen? – Der muss zum Paulsberg gehen“, sang der von Konrektorin Imke Sagemann geleitete Chor der dortigen Grundschule. Die Kinder freuten sich über den neu eingerichteten Werkraum, der mit starker Unterstützung von außen geschaffen wurde. Vor allem der Rotary-Stadttombolaverein hat dazu beigetragen.

„Als ich meinen Sohn 1968 hier zur Einschulung brachte, habe ich den Werkraum kennengelernt. Allerdings sah er kürzlich, also fast 50 Jahre später, noch genauso aus wie damals und war dazu noch ziemlich ramponiert“, berichtete Axel Burmeister, Vorsitzender des Achimer Vereins, gestern bei der Einweihungsfeier für den grundsanierten Raum, der in einem Nebengebäude der Schule untergebracht ist. „Da musste ja wirklich etwas passieren.“

Burmeister redet bekanntermaßen zwar meistens viel, vergisst dabei aber auch nicht zu handeln. Zusammen mit dem früheren Rektor Ulrich Hennies schob er das Vorhaben Werkraum-Erneuerung an. Örtliche Handwerksbetriebe, die Stadt und ein weiterer Geldgeber wurden mit ins Boot geholt.

In den vergangenen Wochen setzten die verschiedenen Akteure den Plan in die Tat um. Nachdem die Hausmeisterinnen Elke und Sabine Dobadka den alten Werkraum mit Hilfe von Kräften des städtischen Bauhofs leer geräumt hatten, verpasste ein Maler des Bauhofs den Wänden einen frischen Anstrich. Und dann rückten verschiedene Handwerksfirmen aus dem Stadtgebiet an, wobei die Aufträge in der Schule in der Regel zur Chef- und Herzenssache gerieten.

Jan Lagerpusch (Achimer Werkstätten) kümmerte sich ums Mobiliar. Er stellte moderne Schränke für Werkzeug und Materialien auf und befestigte neue Arbeitsplatten auf den alten, noch brauchbaren Tischgestellen. Die Firma Lindhorst mit ihrem Inhaber Uwe Scholz installierte eine zeitgemäße Warmwasserversorgung in dem Raum, während Marc Komm eine Akustikdecke einbaute und Elektro Wolters neue Deckenlampen anbrachte.

Die Stadt als Träger der Grundschule hatte ihre Finger mit im Spiel. „Die Grundstücks- und Gebäudeverwaltung Achim mit dem Bauhof unter Leitung von Steffen Zorn war zusammen mit den Handwerksbetrieben federführend tätig“, betonte Bürgermeister Rainer Ditzfeld.

„Herausgekommen ist das größte Projekt des Rotary-Stadttombolavereins“, stellte Axel Burmeister im Beisein von zahlreichen Beteiligten zufrieden fest. 14000 Euro hat alles zusammen gekostet. Den Löwenanteil mit rund 9000 Euro steuerte laut Burmeister der Verein bei – „und damit haben ja im Grunde die Loskäufer dazu beigetragen“. 4000 Euro habe die Stadt bezahlt, den Rest die Bremische Volksbank.

mm

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