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Geflügelzuchtverein Achim feiert 125. Jubiläum

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Landesverbandsvorsitzender Alfred-Karl Walter (links) überreichte dem Achimer Geflügelzuchtvereinsvorsitzenden Heinz-Hermann Huhs die Ehrengabe zum 125. Vereinsgeburtstag (linkes Bild). Rechts: Die Gäste verfolgten an den gut besetzten Tischen die Jubiläumsveranstaltung.

Achim - Mit 125 Jahren zählt der Geflügelzuchtverein Achim zu den ältesten Vereinen überhaupt in der Region. Zur Feier dieses beeindruckenden Jubiläums im Saal von Quensells Gasthaus in Baden waren zahlreiche Gäste aus Verwaltung, Politik und der Rassegeflügelzucht eingeladen worden.

Vorsitzender Heinz-Hermann Huhs zeigte sich allerdings ziemlich enttäuscht auf die Reaktionen vor allem aus dem politischen Bereich. „Wie Einladungen nicht beantwortet wurden, dass ist schon enttäuschend“, beklagte er. Gekommen waren Reiner Aucamp, der stellvertretende Bürgermeister Achims, und der stellvertretende Landrat Helmut Prossner.

Beide Politiker betonten, wie wichtig in der heutigen Gesellschaft der Umgang mit Tieren ist. „Da sollte ein Hahnenruf, gerade auf dem Land, nicht stören. Das gehört einfach dazu“, sagte Prossner, der selbst in der Nachbarschaft einer großen Schar freilaufender Hühner wohnt und sich an den Hähnen nicht stört.

Heinz-Hermann Huhs brachte es ein wenig sarkastisch auf den Punkt: „Das Kikeriki ist das akustische Signal für einen neuen Tag. Und wenn du ihn hörst, bist du dabei“.

Die Geflügelzucht hat sich im Laufe der Jahre zum Leidwesen vieler Rassegeflügelzüchter geändert, weil eine Haltung eben nicht überall möglich ist. Das hat auch der Achimer Verein gemerkt.

Waren es mal über 100 Mitglieder, so ist der aktuelle Stand auf 20 gesunken. Aber die Achimer stecken den Kopf nicht in den Sand, sondern versuchen, mit Brutprojekten an verschiedenen Kindergärten schon die Kleinen für Geflügel zu sensibilisieren. Und das schon mit einigem Erfolg, wie man von Huhs vernahm.

Auch eine neue Homepage ist seit ein paar Tagen im Netz und unter www.gzv-achim-1892.jimdo.com zu erreichen.

Geschenke gab es natürlich auch zu diesem Geburtstag. Der Vorsitzende des Landesverbandes Hannoverscher Rassegeflügelzüchter, Alfred-Karl Walter, überreichte ein Ehrenband, Urkunde und Medaille. Walter sagte, dass ein Hahn zu einer Herde Hühner gehört. „Wir können die Tiere nur erhalten, wenn wir sie züchten und sie Jahr für Jahr vermehren“.

Um die besten Tiere auszuwählen, seien Geflügelaus- stellungen wichtig. Walter sprach von einem Feuerwerk der Phantasie, das man mit nach Hause nimmt, wenn man die Vielfalt des Rassegeflügels anschaut.

Altbürgermeister Christoph Rippich brachte es in wenigen Worten auf den Punkt. Nicht das „Ich“ in den Vordergrund zu stellen, sondern die Gemeinschaft. „Das ist ein Grund, warum der Geflügelzuchtverein Achim so alt geworden ist“, sagte Rippich, der während seiner langjährigen Tätigkeit als Bürgermeister in Achim stets ein Freund dieses Vereins war.

Bevor die Feierstunde in geselliger Runde ausklang, wies Huhs noch auf die Geflügelschau am28. und 29. Oktober hin, die als Kreisverbandsschau in der Badener Lahofhalle stattfindet.

ha

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