Karl-Heinz Minnerup und sein Sohn Carsten starten bei der Rallye Monte Carlo Historique

Von Achim zur Mittelmeerküste

Karl-Heinz Minnerup (r.) und sein Sohn Carsten. Fotos (2): privat

Achim - ACHIM (gmz) · Die erstmals 1911 gefahrene Rallye Monte Carlo gilt als die „Königin aller Rallyes“ mit weltweiter Reputation. In der Oldtimer-Variante dieser Rallye, der Rallye Monte Carlo Historique, treten bis zum 3. Februar Teams aus 24 Ländern unter widrigsten Wetter- und Straßenbedingungen in den französischen Seealpen gegeneinander an. Unter den 340 teilnehmenden Teams befinden sich auch Karl-Heinz Minnerup und sein Sohn Carsten aus Achim mit ihrem Opel Ascona A in Rallyeausführung.

Das Fahrzeug – ausgestattet unter anderem mit einem so genannten Überrollkäfig, Sportschalensitzen und weiteren für den Rallyesport nötigen Finessen – hat Minnerup vor dem Aufbruch in Richtung Mittelmeerküste noch einmal gründlich warten lassen, damit ihm und seinem Sohn technische Pannen während der Veranstaltung möglichst erspart bleiben.

Unterstützt werden sie vom Unternehmen „Loos International“, einem Unternehmen für Heizkessel aus Gunzenhausen. Insgesamt haben sich 16 Teams aus Österreich und Deutschland zum „Team Loos International“ zusammen geschlossen und starten am morgigen Freitag von Bad Homburg aus zur insgesamt rund 2 700 Kilometer langen Rallye. Auf dem Kurhaus-Vorplatz wird die erste Prüfung, die 1 200 Kilometer lange Nachtzuverlässigkeitsfahrt, gestartet.

Während einer 20-stündigen Non-Stop-Fahrt durch die Nacht müssen die Teilnehmer in deren Rahmen minutengenau am Etappenziel in Monte Carlo ankommen, um Strafpunkte zu vermeiden. In den folgenden vier Tagen müssen die Rallyeteilnehmer und ihre Oldtimer – insgesamt 40 verschiedenen Marken werden vertreten sein – bis zum 3. Februar über weitere 1 500 Kilometer beweisen, was zu leisten sie im Stande sind.

Die historische Variante der Rallye Monte Carlo ist inzwischen selbst schon ein Klassiker. In diesem Jahr steht sie zum 13. Mal auf dem Programm und bietet nach Aussage von Minnerup alles, was sich ein Oldtimerfan und Rallyefahrer so wünscht. Bis zu 100 Stunden konzentriertes Fahren auf wildromantischen, teils vereisten und verschneiten Straßen, garniert mit 14 Wertungsprüfungen über Alpenstraßen letzter Ordnung, unvorhersehbaren Wetterbedingungen, mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 45 bis 50 Kilometern in der Stunde sowie dem Faktor Mensch, dem bei diesen Strapazen eine besondere Bedeutung zukommt.

Höhepunkt der Veranstaltung ist nach Ansicht von Minnerup, genau wie in früheren Jahren, die so genannte „Nacht der langen Messer“. Gestartet wird die so betitelte letzte Etappe um 20 Uhr im Hafen von Monaco und führt dann 250 Kilometer durch die Nacht mit den berühmt-berüchtigten Wertungsprüfungen „Col de la Madone“ und „Col de Turini“.

Gemäß dem Motto „Gemeinsam mehr erreichen“ wird das „Team Loos International“ auch in diesem Jahr wieder soziales Engagement zeigen und diesmal für die soziale Einrichtung, die Äthiopienhilfe „Menschen für Menschen“ von Karl-Heinz Böhm fahren.

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