Das Diakoniekrankenhaus hilft 42 Absolventen bei der Suche nach einem Arbeitsplatz

Zurzeit keine Stellen für Pflegeschüler

Rotenburg - Die 42 Pflegeschüler, die zum 30. September ihre Ausbildung am Diakoniekrankenhaus beenden, können allesamt nicht übernommen werden, bedauerte der Geschäftsführer Finanzen, Rainer W. Werther, gestern am Telefon.

Als Grund nannte er die Umstrukturierung des Hauses. Wie berichtet, werden zwei Stationen geschlossen, die Patienten auf andere Stationen verteilt. Ebenso die mehr als 30 Pflegekräfte, die „ihre“ Patienten begleiten werden. Damit könne das Diakoniekrankenhaus den Betreuungsbedarf zurzeit decken.

Der aktuelle Pflegeschülerkursus sei mit 42 Teilnehmern besonders stark. Im März kommenden Jahres stehe der nächste Ausbildungsgang mit knapp 20 Schülern vor dem Abschluss. Er sei optimistisch, so Werther, dass sich durch die Fluktuation dann durchaus wieder Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben.

Das Diakoniekrankenhaus, unterstrich Werther, lege großen Wert darauf, „dass keiner auf der Straße steht.“ Er habe die Situation mit den Schülern besprochen und zahlreiche Hilfestellungen bei der Vermittlung angeboten. In Gesprächen sei er beispielsweise mit den Aller-Weser-Kliniken in Verden und Achim. Hier sei Bedarf durchaus vorhanden. In anderen Häusern der Konzernmutter Agaplesion, insbesondere am Unternehmenssitz in Frankfurt sowie in Hamburg wäre der Pflegenotstand bereits angekommen. Man werde einen Bus chartern und den vor dem Abschluss stehenden Pflegeschülern die Arbeitsbedingungen vor Ort in Frankfurt beispielsweise zeigen.

Möglichkeiten sehe er auch in anderen diakonischen Einrichtungen in Rotenburg, wie MCH, Werke oder auch in den Sozialstationen. „Allerdings ist eine zumindest vorübergehende Mobilität nötig“, stellte Werther klar. Und: „Wir werden im Diakoniekrankenhaus aus der Phase der Konsolidierung herauskommen.“ Dann bestünden auch in Rotenburg wieder gute Chancen, ehemalige eigene Pflegeschüler unterzubringen. · sf

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