Landkreis zeigt sich „sehr erleichtert“

MLK: Schließung ab Montag aufgehoben

Die intensivmedizinische Versorgung und die Intensivüberwachung sowie die stationäre Notaufnahme im Martin-Luther-Krankenhaus (MLK) in Zeven werden am Montag um 6 Uhr wieder aufgenommen.

Zeven - Die intensivmedizinische Versorgung und die Intensivüberwachung im Martin-Luther-Krankenhaus (MLK) in Zeven sowie die stationäre Notaufnahme werden am Montag um 6 Uhr wieder aufgenommen. Das hat die „OsteMed Kliniken und Pflege GmbH“ gestern der Presse mitgeteilt. Nach intensiver Suche sei es den Verantwortlichen gelungen, neue Mediziner für den Bereich Notaufnahme und Intensivstation zu finden. „Der Landkreis ist sehr erleichtert darüber“, heißt es in einer keine zwei Stunden später verschickten Stellungnahme aus dem Kreishaus.

Notaufnahme und Intensivstation im MLK waren am Freitag vergangener Woche kurzfristig von der Versorgung bei der Rettungsstelle des Landkreises Rotenburg abgemeldet worden, weil – „trotz intensiver Bemühungen“ – keine ausreichende fachärztliche Besetzung gewährleistet gewesen sei. „Die kurzfristige Schließung war alternativlos, da wir ansonsten die Sicherheit der Patienten in der akuten Notfallversorgung gefährdet hätten“, wird der Geschäftsführer der „OsteMed“, Sven Freytag, zitiert.

Die Krankenkassen sehen schon seit einiger Zeit keine Zukunft mehr für das Krankenhaus in Zeven und haben das gerade noch einmal in ihrer aktuellen Pressemitteilung hervorgehoben. Dazu zitiert Landkreis-Sprecherin Christine Huchzermeier Landrat Hermann Luttmann: „Kreistag und Kreisverwaltung haben sich seinerzeit mit großer Mehrheit für den Erhalt der Klinik mit einer konzeptionellen Neuausrichtung ausgesprochen, und wir werden auch alles dafür tun, diesen Beschluss umzusetzen. 

Hier ist auch die Landesregierung angesprochen, sich klar und deutlich zur Zukunft des Krankenhauses zu äußern. Wir haben im letzten Jahr ein tragfähiges Konzept vorgelegt, dass wir endlich umsetzen wollen, auch im Sinne der Mitarbeiter und Patienten, denen eine solche Hängepartie nicht länger zugemutet werden kann.“ 

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