Elsdorfer Oakfield-Festival gibt mit Turbostaat Headliner bekannt

Von Hand gemacht

Die Punkband Turbostaat ist in diesem Jahr der Headliner des Oakfield-Festivals in Elsdorf.

Elsdorf - Von Matthias Röhrs. Keine Wünsche mehr offen. „Wir finden, dass wir unser bisher bestes Line-Up aller Zeiten auf die Beine gestellt haben“, so Jan-Eric Blaesner, Sprecher des Oakfield-Festivals. Erst vor kurzem haben er und sein Team den diesjährigen Headliner des kleinen Festivals südwestlich von Elsdorf bekannt gegeben: Turbostaat. Am 6. August ist es soweit.

Damit folgen die Veranstalter weiterhin ihrer neuen Linie: Weniger Konserve, mehr „handgemacht“, mehr Gitarren, so Blaesner. Turbostaat bringt das mit. Die sehr norddeutsch veranlagte Punkband aus Husum ist bei der diesjährigen Auflage allerdings nur die Spitze eines musikalischen Eisbergs aus bundesweit bekannten Bands der Szene, die größtenteils im Norden verwurzelt sind – ob nun Liedfett und Abramowicz aus Hamburg, „Heimatt“ aus Kopenhagen oder im weiteren Sinne die Münsteraner Idle Class. Nur Love A sticht heraus. Die vier Musiker kommen aus Trier und sind vor allem für auf lyrische Weise scharfsinnige und kritische Texte bekannt.

Außerdem: Zwei Bands, die in jeweils einem Contest in Hamburg und Bremen bestimmt werden. Blaesner: „Wir stellen demnächst noch eine Band vor, die für den Partyfaktor sorgen wird. Und es wird auch wieder einen ,Local Hero’ geben.“

Die „Macher“ des Oakfield-Festivals sehen es als Veranstaltung von Fans für Fans. Das Zentrum bildet dabei der Verein „Music Community“, dessen Mitglieder auf diesem Wege ihre Leidenschaft für Musik und Festivals teilen wollen. Mit lokalen Bands, vielversprechenden Newcomern und renommierten nationalen und internationalen Größen der Musikwelt – und das seit 1992.

Dazu gehöre allerdings nicht nur Musik, auch dem Drumherum widmen die Planer viel Aufmerksamkeit. Beispielsweise beim Essen, wo ebenfalls der Schwerpunkt auf der Regionalität liegt, oder mit einem Human-Kicker-Turnier, was in den vergangenen Jahren immer wieder zum Festival gehörte, in diesem Jahr laut Blaesner aber noch in der Schwebe ist.

Viel los also beim Oakfield-Festival, versteckt im Elsorfer Orstteil Bockhorst, wo es auch mal lauter werden darf. Für etwa 2 000 Menschen ist Platz, so Blaesner. Das erste Kontingent an Liebhabertickets ist bereits weg, nun sind die regulären Eintrittskarten für 22,10 Euro unter anderem im Online-Ticketshop des Festivals erhältlich.

Am Festivaltag fährt zudem um 15.15 Uhr ein Shuttle-Bus vom Rotenburger Bahnhof zum Gelände, zurück geht es dann um 1 Uhr. Mitfahren darf, wer beim Ticketkauf für fünf Euro die entsprechende Option löst.

www.oakfieldfestival.de

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