72-Jähriger schlief vermutlich mit brennender Zigarette ein

Brandopfer hat Feuer selbst verschuldet

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60 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Zeven - Nach dem Brand in einem Mehrparteienhaus am Donnerstagabend in Zeven, bei dem ein Mann ums Leben gekommen ist, gehen die Ermittler der Zevener Polizei davon aus, dass der 72-Jährige das Feuer selbst verschuldet hat.

Laut Bericht der Beamten deutet ein Brandloch in der Matratze auf eine herabgefallene Zigarette als Brandursache hin. Der Mann war als starker Raucher bekannt. Gegen 19.45 Uhr waren Feuerwehr und Polizei darüber informiert worden, dass in einer Erdgeschosswohnung des Hauses an der Marienburger Straße ein Brand ausgebrochen sei. Einsatzkräfte der Feuerwehr lokalisierten die Wohnung des 72-Jährigen als Brandort und drangen durch ein Fenster ein. Mit einer Wärmebildkamera konnten sie das Schlafzimmer als Brandherd ausmachen. Dort fanden sie den Leichnam des Mannes in seinem Bett. Die angesprungenen Rauchmelder hatte er offenbar nicht gehört. Eine 23-jährige Bewohnerin des Hauses war nach dem Ausbruch des Brandes noch einmal in ihre Wohnung zurückgekehrt, um ihre Katze zu retten. Dabei erlitt sie eine leichte Rauchvergiftung. Die Feuerwehr hatte die Flammen schnell im Griff. Trotzdem dürfte durch den Brand ein Schaden von mehreren zehntausend Euro entstanden sein, heißt es abschließend. mro

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