65 Kinder vergnügen sich bei der Ferienaktion des Heimatvereins Sottrum

Zehn spannende Stationen

Stolz präsentieren Beeke (10) und die sechsjährige Wienke (r.), was sie beim Ferienprogramm des Heimatvereins gebastelt haben. ·
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Stolz präsentieren Beeke (10) und die sechsjährige Wienke (r.), was sie beim Ferienprogramm des Heimatvereins gebastelt haben. ·

Sottrum - Wenn der Sottrumer Heimatverein zum Kinderferienprogramm einlädt, kann die Anzahl der zur Verfügung stehenden Plätze gar nicht hoch genug sein. „Wir konnten leider nur 65 Anmeldungen annehmen“, sagte Vorsitzender Erich Schnackenberg mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Insgesamt zehn Stationen hatten die fleißigen Mitglieder auf dem Gelände rund um das historische Fachwerkhaus vorbereitet. Zu ihnen gehörten Magret Humberg und Bärbel Lüßen, die mit den jungen Gästen in großen Wannen Rohwolle wuschen. Eine Etappe weiter entstand, unter Anleitung der Spinngruppe, aus der Rohwolle ein Faden. Auch bei Helmut Kriegel, Heinz Lindemann und Manfred Kneer drehte sich alles um Bänder, allerdings um etwas stärkere. Sie waren nämlich für die Seilerei zuständig. „Und mit ‚Oberseiler’ Hans-Werner Mattfeld konnte ein Springseil erstellt werden“, so Erich Schnackenberg.

Dicht umringt waren ebenfalls die Basteltische. Während bei Helga Lange kleine „Kuckucksstühle“ aus Binsen entstanden, gab es bei Inge von Deesten und Hannelore Grimm Stoffmäuse zu nähen. Dagegen wartete bei Renate Jadzinski und Inge von der Ohe vorbereitetes Material, aus dem die Steppkes Duftsäckchen und Schmetterlinge zauberten.

Überhaupt war von den Mitgliedern des Heimatvereins viel vorgearbeitet worden, damit auch die jüngeren Kinder die kleinen Aufgaben erfolgreich bewältigen konnten. So hatten Claus Stöver, Siegfried von Deesten und Franz Bargenda die Sägearbeiten für den Bau der Nistkästen bereits erledigt. Wenn alle angefertigten „Eigenheime“ einen Platz gefunden haben, werden die Vögel in der Samtgemeinde 30 neue Wohnhäuser vorfinden. „Obwohl nicht alle Kinder einen Kasten bauen konnten, gab es keinen Streit, denn wir haben geschaut, wer bereits im vergangenen Jahr einen mit nach Hause nehmen durfte“, so Schnackenberg.

Daher waren Beeke (10) und Wienke (6) Sackmann nicht traurig, dass sie dieses Mal nicht an der Reihe waren. „Es ist alles ganz toll hier“, schwärmten die jungen Damen. Besonders gut gefiel Beeke die Kunst am Spinnrad. „Es gibt nur noch wenige, die Spinnräder zu Hause haben“, sagte sie. Auch das Brotbacken mit Bäckermeister Jörn Holste bleibt der Zehnjährigen in sehr guter Erinnerung. Die Backaktion gehörte auch für ihre Schwester Wienke zu den Höhepunkt. Wie alle anderen Teilnehmer, durften die Mädchen nicht nur die selbst gebastelten Dinge mit nach Hause nehmen, sondern jeder erhielt zum Abschluss noch eines der im Steinofen gebackenen Brote. So war der blaue Jutebeutel, den die Bäckerei Holste allen Kindern zusätzlich spendiert hatte, prall gefüllt. Zur Stärkung konnten die Teilnehmer im Heimathaus nach Herzenslust Kuchen schlemmen. Außerdem gab es bei Imker Peter Kanbach und Ehefrau Karin Honig zu probieren. Mit etwas Würfelglück konnten die Kinder sogar ein großes Glas von der goldenen Kostbarkeit gewinnen. · ho

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