Unbekannte verschaffen sich erneut Zutritt zum Feuerwehrhaus / Schadenshöhe noch unklar

Wieder Einbruch in den Bürgerbus

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„Wir sind richtig sauer“: Bereits zum zweiten Mal haben unbekannte Täter den Sottrumer Bürgerbus aufgebrochen. ·

Sottrum - Von Mareike BannaschGünter Schierloh ist stinkwütend: Innerhalb von zehn Tagen machten sich Unbekannte bereits zum zweiten Mal am Sottrumer Bürgerbus zu schaffen. Vermutlich in der Nacht von Montag auf Dienstag verschafften sich die Täter Zutritt zum Feuerwehrhaus bei der Grundschule am Eichkamp und brachen dort die Tür des Busses auf. „Wir sind richtig sauer“, sagt der stellvertretene Vorsitzende des Vereines im Gespräch mit der Rotenburger Kreiszeitung.

Am Montagmorgen entdeckte der erste Fahrer den erneuten Einbruch und die Schäden am Fahrzeug. Wie die Täter in das Gebäude kamen ist allerdings noch unklar. „Die Polizei konnte keine Spuren finden“, macht Schierloh deutlich. Die Eingangstür, die beim vergangenen Einbruch beschädigt wurde, ist diesmal unversehrt geblieben. Auch wenn der Weg der Täter ins Feuerwehrhaus mysteriös bleibt, richteten die Einbrecher dennoch einigen Sachschaden an. „Die haben erneut die Tür zum Bus aufgebrochen und die Sicherungskappe für die Verriegelung endgültig zerstört“, bilanziert der stellvertretene Vorsitzende

Da die Mitglieder des Bürgerbusvereines aus dem ersten Einbruch gelernt hatten, gab es für die Täter diesmal allerdings kein Geld zu holen. „Wir nehmen die Wechselkasse und das Spendenschwein jetzt immer abends aus dem Bus“, schildert Günter Schierloh. Wie hoch der Schaden an dem Gefährt ist, wird sich erst am Sonnabend beim Besuch in der Werkstatt herausstellen. Allerdings sieht es im Moment so aus, dass der Einstieg nun endgültig eine Reparatur nötig hat. Doch nicht nur der Schaden ärgert den Bürgerbusfahrer: „Ich bin sehr enttäuscht, dass die Arbeit von vielen Freiwilligen, die das alles ehrenamtlich machen, so mit Füßen getreten wird.“

Nachdem das Gefährt des Vereines nun schon zum zweiten Mal das Ziel eines Einbruches geworden ist, haben sich einige Mitglieder bereits gestern mit den Verantwortlichen der Gemeinde getroffen, um gemeinsam nach Maßnahmen zu suchen, den Bus in Zukunft sicherer zu machen. Aber auch der ganze Verein bleibt nicht untätig. „Bei der nächsten Vorstandssitzung werden wir auf jeden Fall über die Sicherheit sprechen“, verspricht Schierloh. Er hofft, dass der Polizeieinsatz gestern der letzte dieser Art war.

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