Freibäder sind durch das beinahe herbstliche Wetter eher spärlich besucht

Warten auf den Sommer

Schwimmbadleiter Roland Nickel mit einigen Badegästen.

Kreis Rotenburg - Von Florian von LeitnerBewölkter Himmel, Regen und Temperaturen unter 20 Grad schreien nicht gerade nach einer Abkühlung im Freibad. Auch für die Schwimmbäder im Kreis Rotenburg, bleibt das herbstliche Wetter nicht folgenlos.

Das „Ronolulu“ in Rotenburg kommt mit dem schwachen Sommer gut zurecht. Das Erlebnisbad hat Becken im Außen- und Innenbereich und ist so auf alle Temperaturen vorbereitet. „Alles, was nur Freibad ist, hat Probleme,“ weiß Roland Nickel, der Leiter des Ronolulu, zu berichten. „Wetterabhängig kommen im Moment mehr Leute für einen Saunabesuch.“ Für ihn steht das Wetter für einen typischen Sommer, der eigentlich keiner ist.

„Wir brauchen dringend noch ein paar schöne Tage,“ meint Marcus Hills, der als Schwimmmeister im Scheeßler Freibad arbeitet. Einige Besucher kämen zwar auch bei schlechtem Wetter, doch das Schwimmbad hänge den Zahlen vom vergangenen Jahr hinterher, berichtet Hills. Wenn nicht viel los ist, kümmert er sich um die Pflege der Anlage.

Auch in Sottrum zieht sich das Bild von leeren Becken und Liegewiesen durch die Saison des Freibades. Schwimmmeister und Betreiber Henry Kraft mag es gar nicht, wenn gähnende Leere herrscht: „Ich lebe dafür, wenn es brüllend heiß und richtig voll ist, aber so kommen keine Sommergefühle auf.“ Trotz der Flaute könne sich die Schwimmstätte immer auf ein treues Völkchen von Stammgästen verlassen.

Im Botheler Freibad ließ der große Besucheransturm bis jetzt ebenfalls auf sich warten. Dort fielen an besonders schlechten Tagen schon mal Schwimmkurse aus. „Wenn Wasser und Luft so kalt sind, macht es den Kindern einfach nicht so viel Spaß,“ bedauert Wolfgang Hartmann, der bereits seit elf Jahren Schwimmmeister ist.

Ganz im Gegensatz dazu, ist das „Bad im Wiesengrund“ in Fintel auch im diesem Sommer gut besucht. Das Freibad hat so viele Saison- und Familienkarten wie noch nie verkauft. Im Vergleich zu 2009 seien die Einnahmen gestiegen, so Schwimmmeister Hartmut Renken.

„Wichtig sind die Kurse die wir anbieten: Allein zum Schwimmunterricht kommen täglich 150 Kinder.“ Grund für den Erfolg könnte aber auch die Einschwimmschläuse sein, die Besuchern den frostigen Weg zum Schwimmbecken erspart.

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