Strohballenbrände rund um Vissel / Parallelen zu Vorfällen vor zwei Jahren

Zwei Feuer in einer Wochen - Polizei bittet um Hinweise

Ein Radlader musste die brennenden Strohballen bei Riepholm auseinanderziehen. - Foto: Feuerwehr Visselhövede

Visselhövede - Von Jens Wieters. „Wir können nichts ausschließen und ermitteln intensiv“, sagt Rotenburgs Polizeisprecher Heiner van der Werp zu den beiden Bränden von Strohquaderballen, die die Visselhöveder Feuerwehrleute in den vergangenen Tagen in Atem gehalten haben. Ob wieder ein Feuerteufel sein Unwesen treibt, wollte der Beamte vorerst aber nicht bestätigen.

Fakt ist, dass in der Nacht zum vergangenen Dienstag an der Nindorfer Straße Eichende von einem Zeugen rund 50 brennende Strohballen entdeckt wurden. Die Feuerwehren aus Nindorf und Visselhövede waren einige Stunden aktiv, um letzte Brandnester zu löschen. Die Verschnaufpause währte nur kurz, denn in der Nacht zum vergangenen Samstag brannte erneut eine große Lagerstätte für Quaderballen in Riepholm. „Wir können nicht mit Sicherheit sagen, ob es in beiden Fällen Brandstiftung war, weil wir noch am Anfang der Ermittlungen stehen“, so Heiner van der Werp. Am vergangenen Wochenende ging auch ein VW-Jetta, der an der Verdener Straße abgestellt war, in Flammen auf. Ob auch dieses Feuer in Zusammenhang mit den anderen Bränden gebracht werden kann, zweifelt van der Werp ein wenig an: „Ich kann das zwar nicht ausschließen, aber das Auto möchte ich doch eher ausklammern.“ Dennoch hofft die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer also in der Nacht zum vergangenen Dienstag an der Straße zwischen Nindorf und Vissel oder Freitagnacht in Riepholm Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, sollte sich an die Polizei Visselhövede unter der Rufnummer 04262  /  959830 wenden.

Parallelen zu den Fällen von vor rund zwei Jahren sind nicht von der Hand zu weisen: Damals brannten in den Bereichen Nindorf, Hiddingen, Jeddingen, Visselhövede und Riepholm ebenfalls Strohballen, Holzlager und Altpapiercontainer. Seinerzeit ermittelten die Behörden eine Gruppe von Heranwachsenden als Täter, die auch entsprechend verurteilt worden sind.

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