Initiative WUG veranstaltet Messe

Wittorfer Energie-Tag

Die WUG-Mitglieder planen den Informationstag rund um das Thema erneuerbare Energien (v.l.): Heiner Gerken, Hans-Joachim Euhus, Gerd Richter, Kerstin König, Andreas König, Eckhard Langanke und Wolfgang Stöckmann.
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Die WUG-Mitglieder planen den Informationstag rund um das Thema erneuerbare Energien (v.l.): Heiner Gerken, Hans-Joachim Euhus, Gerd Richter, Kerstin König, Andreas König, Eckhard Langanke und Wolfgang Stöckmann.

Wittorf – Ein kleines Windrad auf dem Dach sorgt für Strom für die Waschmaschine. Gleich nebenan heizt die Sonne die Solarthermie für das warme Duschwasser auf. Im Garten produzieren Solarzellen die Energie für die Sportschau im Fernsehen. Für einen warmen Allerwertesten brummt die Pelletheizung im Keller und in der Garage wird das Elektroauto gerade mit einer Wallbox aufgeladen. So ähnlich könnte die Zukunft in vielen Einfamilienhäusern aussehen.

Und die könnte nämlich schneller Einzug halten, als so mancher Skeptiker meint, denn die Technik ist bereits in vielen Bereichen ausgereift. Wie die genau funktioniert und dabei durch diverse Fördergelder sogar noch bezahlbar ist, darüber informiert der Energie-Tag der Wittorfer Initiative Bürger für Umwelt und Gesundheit (WUG) am Samstag, 20. November im Dorfgemeinschaftshaus. Von 10 bis 14 Uhr hat die WUG um ihren Vorsitzenden Heinz-Hermann Gerke gleich eine ganze Reihe von Fachfirmen und Experten am Start, die das Thema „erneuerbare Energien im privaten Haushalt“ mit all seinen Facetten beleuchten.

„Wir versuchen mithilfe der Fachleute, Antworten zu finden auf viele Fragen rund um die Nutzung nichtfossiler Energiequellen“, so Andreas König, zweiter Vorsitzender der WUG.

So werden unter anderem die Kosten erläutert, die die Umstellung der Privathaushalte auf erneuerbare Energien mit sich bringen. Aber auch die Effizienz zum Beispiel von Fotovoltaikanlagen wird berechnet. Gleiches gilt für die Elektromobilität, das Heizen mit Solarenergie und anderen erneuerbaren Energien, Stromerzeugung aus Kleinwindkraftanlagen. „Aber auch den Fragen nach Fördermöglichkeiten bei Bund, Land oder auch Kommunen gehen wir bei unserer Veranstaltung ebenso auf den Grund wie der Sichtweise von Energieberatern und Gebäudesanierern“, so WUG-Sprecher Gerd Richter.

Tipps von Fachleuten

Der Energie-Tag wird ähnlich einer Messe aufgebaut und beginnt mit einer Einleitung durch die WUG-Vorsitzenden und der anschließenden Kurzvorstellung der beteiligten Firmen. „Unsere Besucher sollen einen konkreten und praktischen Nutzen durch neutrale und fundierte Sachinformationen erhalten“, betont Andreas König. So könnten sie besser und schneller über eventuelle eigene Projekte entscheiden und diese dann auch in der Praxis angehen, weil sie die Fachleute direkt vor Ort ansprechen könnten.

Und dafür haben sich eine ganze Reihe von Experten angekündigt. So wird die Firma Rose aus Bomlitz Fotovoltaiktechnik mit Batteriespeicher und Wallboxen präsentieren. Das Visselhöveder Autohaus Wandler stellt die VW-Flotte vor, die elektrisch unterwegs ist. Die Heizungsfirmen Bostelmann, Röhrs und Worthmann informieren die Besucher über das Heizen mit Hackschnitzeln, Pellets, Erdwärme- und Luftwärmepumpen.

Von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen gibt es erste Infos zum Einstieg in Kleinwindkraftanlagen. Die Visselhöveder Unternehmensgruppe Hoyer informiert über ihre Angebotspalette außerhalb fossiler Brennstoffe und die Stadtwerke Rotenburg stellen ihr Carsharing-Projekt mit dem in der Visselhöveder Innenstadt stationierten E-Auto vor. Nicht zuletzt ist auch die Verbraucherzentrale Niedersachsen dabei, um den Interessierten nützliche Tipps bei der Verwirklichung eigener Ideen bei der Umstellung auf regenerative Energien mit auf den Weg zu geben. „Angesichts gerade mal wieder explodierender Energiekosten ist das Thema aktueller denn je, und wir hoffen darum auf viele Besucher aus der Region“, so die WUG.

Sie denkt aber nach eigenen Worten nicht nur daran, dass die Portemonnaies ihrer Besucher nach dem 20. November bald ein wenig mehr entlastet werden, „sondern wir wollen auch ein kleines Stück dazu beitragen, dass erneuerbare Energien in unserer Region noch besser genutzt werden. Das sind wir uns, unseren Nachfahren und vor allem der Umwelt schuldig“, betont Gerd Richter.

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