Zweijähriger Leerstand ist beendet: Griechisches Restaurant zieht ein

Wieder Leben im Wittorfer Landgasthaus „Zur Post“

Der Leerstand ist beendet: Im Landgasthaus „Zur Post“ in Wittorf gibt es bald Gyros, Souflaki und Co. - Foto: Wieters

Wittorf - Von Jens Wieters. Wenn alles nach Plan läuft, können sich die Wittorfer – und natürlich nicht nur die –bereits im Mai mit einem gepflegten Ouzo zuprosten, denn es gibt wieder Leben im altehrwürdigen Gasthaus „Zur Post“, direkt an der Bundesstraße 440.

Diesen Namen wird das Haus dann allerdings nicht mehr tragen. Denn es wird zurzeit mächtig umgebaut, um das Ambiente für ein griechisches Restaurant herzurichten, das dann wohl unter einem anderen Titel den Fans der griechischen Küche das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen soll.

„Wir sind froh, dass es nach einem rund zweijährigen Leerstand endlich geklappt hat, einen Pächter zu finden“, sagt Rolf Guder, einer von der sechsköpfigen Eigentümergemeinschaft, die das historische Gasthaus im Jahr 2003 von dem Wirtepaar Wiener erworben hatte.

Die Familie hatte zuvor viele Jahrzehnte gutbürgerliche Küche angeboten, den Fußballern des SSV nach einem Sieg mal ‘ne Runde Bier spendiert und auch Feiern im benachbarten Dorfgemeinschaftshaus veranstaltet.

Nachdem die Wieners in die Jahre gekommen waren, hatten sich sechs Wittorfer zusammengeschlossen, um die Gastronomie im Dorf am Leben zu halten. „Der erste Versuch nach den umfangreichen Sanierungsarbeiten war zunächst auch recht erfolgversprechend, aber der Pächter musste schnell erkennen, dass ein normaler Landgasthof heute kaum noch eine Chance hat“, so Guder.

Es folgten weitere Betreiber – mit ebenfalls überschaubarem Erfolg. Dann der lange Leerstand. „In der Zwischenzeit hatten wir schon überlegt, zu verkaufen oder Wohnungen aus dem Gasthaus zu machen und die zu vermieten“, erklärt Guder. Letztlich habe aber mit Hilfe eines Maklers der griechische Pächter Interesse signalisiert. „Dann sind wir uns schnell einig geworden.“

Aktuell sind wieder viele Handwerker im dem Haus aktiv, das draußen auch über einen großen Biergarten verfügt. „Es werden neue Fußböden eingebaut und auch die verschiedenen Räumlichkeiten moderner gestaltet“, verrät Guder, der sich selbst mächtig auf die griechisch-italienische Küche freut.

Der Pächter will zurzeit noch nicht so richtig in den Vordergrund treten: „Es gibt noch so viel zu tun. Darum sollen sich meine Kunden auf viele Überraschungen zur Eröffnung freuen, die wir jetzt natürlich noch nicht verraten“.

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