Stadtentwicklungsausschuss stimmt zu

Weiterer Schritt in Richtung neues Feuerwehrhaus in Jeddingen

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Zu eng für immer größere Fahrzeuge und schon lange nicht mehr zeitgemäß: Das aktuelle Jeddinger Feuerwehrhaus hat bald ausgedient.

Visselhövede - Von Jens Wieters. Die Visselhöveder Verwaltung vergeudet keine wertvolle Zeit: Denn in einer Sitzungsform, die es in dieser Konstellation noch nicht gegeben hat, wurde am Dienstagabend ein weiterer Schritt in Richtung Neubau eines Feuerwehrhauses in Jeddingen getan. Das Gebäude soll am Ortsausgang in Richtung Jeddingen gebaut werden.

Sowohl die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung als auch die des Jeddinger Ortsrats nahmen im Rathaus Platz, um nacheinander – zunächst der Ortsrat, dann der Ausschuss – das Vorhaben jeweils einstimmig auf den Weg zu bringen.

Noch fehlt das Okay des Landkreises

Einziger Juckepunkt: Der Landkreis muss noch sein Okay geben, denn das von der Stadt vorbehaltlich eines Landkreis-Einverständnisses gekaufte, rund 6600 große Grundstück liegt in einem Außenbereich. Folglich muss der Flächennutzungsplan geändert werden.

Und das kann dauern. Wie Bauamtssachbearbeiterin Brunhilde Arps während der Sitzung berichtete, sei mit einer Entscheidung des Landkreises nicht vor Ende Mai kommenden Jahres zu rechnen. „Darum können wir mit dem Bau wohl auch erst im Sommer 2018 beginnen“, relativierte Visselhövedes Bürgermeister Ralf Goebel eine erste Einschätzung im Feuerwehrausschuss, bei dem die Rede von einer Fertigstellung bereits Mitte 2018 war.

Wie auch immer, Einigkeit herrschte sowohl beim Ortsrat als auch beim Ausschuss, dass ein Neubau zur Umsetzung des im Juni vom Stadtrat beschlossenen Feuerwehrbedarfsplans gehört.

Drei Mal im Monat soll auf dem Gelände geübt werden

Dort soll dann die gemeinsame Stützpunktfeuerwehr Jeddingen/Nindorf einziehen. Geplant sind zwei Ein- und Ausfahrten in Richtung der Kreisstraße 235 zwischen Jeddingen und Wittorf sowie eine Einfahrt an einem Wirtschaftsweg.

Im Haus werden zunächst Stellplätze für drei Feuerwehrfahrzeuge eingerichtet. Außerdem wird ein Schulungsraum entstehen, in dem die Brandschützer fortgebildet werden. Rund drei Mal im Monat wird auf dem Gelände von der örtlichen Feuerwehr geübt und etwa 70 Stunden im Jahr sind der Ausbildung von Feuerwehrleuten aus dem gesamten Stadtgebiet vorbehalten.

Ortsbürgermeister Vollmer: „Optimaler Standort“

„Wir sind der Meinung, dass es ein optimaler Standort ist“, so Jeddingens Ortsbürgermeister Henning Vollmer (CDU). Mögliche Anwohnereinwände hatte Vollmer nach eigenen Bekunden bereits im Vorfeld ausgeräumt. Außerdem könne ein neues Haus den örtlichen Feuerwehren noch mal einen „ordentlichen Schub“ geben, sagte Vollmer mit Blick auf die Nachwuchssorgen der Helfer.

Hermann Bergmann (SPD) bedankte sich bei allen Beteiligten für das „zügige Anpacken“ des Feuerwehrbedarfsplans. Auf seine Frage, was nach Fertigstellung des neunen Hauses mit dem alten Jeddinger Feuerwehrgebäude geschehe, entgegnete Henning Vollmer, dass der Eigentümer des Grundstücks bereits Bedarf angemeldet habe.

Denn in Jeddingen gibt es die kuriose Situation, dass das eigentliche Feuerwehrhaus zwar der Stadt gehört, das Grundstück aber Privatbesitz ist.

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