Weiter keine Lösung in Sicht

Visselquelle: Ausschuss scheut hohe Folgekosten nach Sanierung

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Dieses vor 17 Jahren aufgenommene Bild zeigt eine saubere Visselquelle mit Fontänen und Entenhaus.

Visselhövede - Von Jens Wieters. Es muss etwas geschehen mit dem Teich der Visselquelle, da sind sich alle Visselhöveder Kommunalpolitiker einig. Aber ob denn die jährlich wiederkehrende Algenpest tatsächlich mit einem aufwendigen technischen Verfahren der Bremer Firma Polyplan (wir berichteten) beseitigt wird, das steht nach der Sitzung des Ausschusses für Grünanlagen wegen der pro Jahr anfallenden Wartungs- und Stromkosten in Höhe vor gut 8. 000 Euro in den Sternen.

Die Ausschussmitglieder einigten sich letztlich darauf, dass das Thema noch mal ausführlich in den einzelnen Fraktionen beraten wird. Gut 100. 000 Euro soll die Technik mit Kiesfilter, Pumpen und Sauerstoffzufuhr kosten, die den Teich wieder „entengrützefrei“ machen soll. Bis zu 65 Prozent davon könnten durch Zuschüsse des EU-Hohe-Heide-Projekts gezahlt werden. Und die Kirche als Eigentümer des Geländes würde ebenfalls rund 11 .000 Euro locker machen. „Aber die Folgekosten bleiben“, so Heiner Gerken (Grüne). „Mir wäre lieber, wir würden den Teich ausbaggern und damit tiefer machen und obendrein jemanden finden, der einmal im Jahr die Algen abfischt“.

Die Idee einer Vertiefung des Visselquellen-Teichs verwarf Polyplan-Mitarbeiter Hannes Kurzreuther sofort: „Schließlich steht die Kirche in der Nähe und eine derartige Änderung der Bodenbeschaffenheit, könnte zum Problem der Standfestigkeit führen“.

Aber auch für Irene Becker (WiV), Hermann Bergmann (SPD) und Henning Vollmer (CDU) sind die Polyplan-Ideen zu „aufwendig“ (Becker), „vielleicht mit nur mittelmäßigem Erfolg (Vollmer) und schlicht „in jedem Jahr zu teuer“ (Bergmann). Einig waren sich die Politiker auch darin, dass der Förderantrag bei der Hohen Heide Bestand haben soll, bis eine Entscheidung getroffen wird.

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