Vissels neue kleine Helden

Großer Andrang bei der Gründungsversammlung der Kinderfeuerwehr

20 kleine Helden: Die „Little Fire Fighters” mit ihren Betreuern Mareile Voß und Maurice Oforie-Thomas. Fotos: Kirchfeld
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20 kleine Helden: Die „Little Fire Fighters” mit ihren Betreuern Mareile Voß und Maurice Oforie-Thomas.

Visselhövede - Von Angela Kirchfeld. „Wer hat nicht schon als Kind davon geträumt? Fahrzeuge mit Blaulicht und Sirenen, Feuer und Wasser. Und wer träumt nicht schon mal davon, ein Held zu sein?“, fragten Mareile Voß und Maurice Ofori-Thomas bei der Gründung der Visselhöveder Kinderfeuerwehr am Sonnabend. Der Andrang war so groß, dass die Veranstaltung kurzerhand vom Feuerwehrhaus in die Oberschule verlegt worden war.

Die beiden Initiatoren sowie Sascha Gnuschke und Jonas Voß machten den Traum für 20 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren wahr, indem sie die „Little Fire Fighters“ ins Leben riefen. „Wir wollen allen Kindern die Chance geben, kleine Helden zu werden und arbeiten daher ortsübergreifend, um alle Kinder anzusprechen“, verdeutlichte Ofori-Thomas. Die zukünftig „kleinen Helden“ waren in kürzester Zeit gefunden, viele stehen noch auf der Warteliste. Gemeinsam mit den Betreuern soll das Leben der Feuerwehrmänner und -frauen unter die Lupe genommen werden. Mit wem arbeiten sie zusammen, und was kann ein „Little Fire Fighter“ tun, um zu helfen oder Gefahren verhindern? Spielerisch werden die Geräte und Fahrzeuge kennengelernt. Aber auch der Eigenschutz und „Wie verhalte ich mich bei der Feuerwehr?“ stehen auf dem Programm, zählten Voß und Ofori-Thomas auf. Auch der Besuch anderer Kinderfeuerwehren und der Wehren in den einzelnen Ortschaften ist geplant. „So wird eine Zusammenarbeit geschaffen und am Ende das Wissen auf die Probe gestellt“, berichtete Voß. Dabei haben die jungen Teilnehmer die Möglichkeit, Abzeichen zu erlangen, um zu zeigen, was für kleine Helden sie schon geworden sind.

Wer träumt nicht schon mal davon, ein Held zu sein?Mareile Voß, Leiterin der Kinderwehr

Zur Gründung der Kinderfeuerwehr waren zahlreiche Honoratioren vertreten, die es sich nicht nehmen ließen, den zukünftigen Brandschützern zu gratulieren und den Betreuern viel Geduld und Erfolg zu wünschen mit der Hoffnung: „Dass aus den kleinen Helden bald große werden, die in die Jugendwehr und später in die Erwachsenenwehr wechseln.“

Der Andrang war so groß, dass die Veranstaltung kurzerhand in die Oberschule verlegt wurde.

Ortsbrandmeister Kai-Olaf Häring und Stadtbrandmeister Heiko Hermonies begrüßten die zahlreichen Gäste, unter anderem den Kreisbrandmeister Jürgen Lemmermann, den Kreisjugendfeuerwehrwart Volker Jungen und Bürgermeister Ralf Goebel, der es in seinem Grußwort auf den Punkt brachte: „Ich bin neidisch auf euch. Mit zehn Jahren war ich in der Jugendwehr und muss sagen, es war eine geile Zeit! Wir nahmen an Wettkämpfen teil und fuhren mit dem roten Auto durch die Stadt. Es war ein toller Zusammenhalt. Wir mussten uns in eine Hierarchie fügen und lernten soziales Engagement. Es ist schön, wenn ihr für etwas brennt und eventuell der Nachwuchs für die Feuerwehr seid.“ Die Stadt stellte nicht nur die Grundausstattung der jungen „Fighters“, sondern Goebel gab auch die Zusage zur kostenlosen Nutzung des Hallenbades.

Treffen der Kinderfeuerwehr ist immer mittwochs in den ungeraden Wochen von 16.30 bis 18.30 Uhr am Feuerwehrhaus.

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