Neugestaltung des Platzes neben der Kirche ist weit fortgeschritten

Die Visselquelle nimmt Form an

Die Neugestaltung der Visselquelle nimmt Form an. Barrierefreie Wege führen zum Wasser. Fotos: Kirchfeld

Visselhövede – Die Visselquelle ist ein Dreh- und Angelpunkt in Visselhövede. Viele Geschichten ranken sich um sie, und sie ist Ursprung der Gründung der Stadt und sogar die Namensgeberin. Schon viele Versuche wurden bekanntlich unternommen, um die idyllische Quelle an der St.-Johannis-Kirche wieder hübsch und vor allem algenfrei zu bekommen. Doch alle Versuche, sei es die Algen abzuschöpfen oder den Wasserstand zu erhöhen, brachten nichts.

Wer in den letzten Tagen einen Blick auf den tiefer liegenden Teich warf, hat festgestellt: „Da tut sich was!“ Thomas Wind, Mitarbeiter der Firma Priebe Land- und Forstkulturbau sowie Planer des Projekts, ist mit seinem Kollegen Piotr Zurko eifrig im Einsatz gewesen, sodass man schon von einem Erfolg sprechen kann. Nachdem das Wasser abgepumpt und der Schlamm ausgebaggert wurde, begann das Team mit der Gestaltung des Geländes. Dabei wurde die Wasserfläche auf 430 Quadratmeter verkleinert, um auch später Herr über eine mögliche Algenplage zu werden. Größere und kleinere Findlinge zieren ringsum den Teich, der mit viel Kiesel gefüllt wurde. Der Ablauf der Quelle wird durch einen besonders flachen, großen Findling hervorgehoben. „Mit Wasser wird die Quelle später gefüllt, weil wir mit den Pumpen noch nicht so weit sind“, informiert Thomas Wind. Dafür wurde das Becken bereits mit speziellen Pflanzen – Gräser und Schilf – bestückt, die später auch das Wasser reinigen sollen. Eine weitere Pflanzaktion ist vom ortsansässigen Lions Club geplant. Die spenden für den Platz 14 500 Euro. Insgesamt 60 000 Euro sind für die Neugestaltung veranschlagt. 11 000 Euro davon trägt noch die Kirche, der Rest die Stadt Visselhövede. „Hier entsteht mit viel Kreativität etwas, das zur Aufwertung des Gesamtbildes der Stadt beiträgt“, betont Bürgermeister Ralf Goebel, der dem Unternehmen Grünhagen und der Firma Priebe dankt. Zwei barrierefreie Wege führen direkt zum Wasser. „Eine tolle Sache, die hoffentlich alle zu würdigen wissen“, hofft Goebel, der zum Einweihungstermin noch nichts sagen kann, plädiert aber: „Auch wenn man zurzeit nicht im Café sitzen kann, ein Spaziergang um die St.-Johannis-Kirche lohnt sich!“

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