Ferienprogramm hat geklappt - jetzt wird das Jugendzentrum geplant

Visselhöveder Jugendsozialarbeiter bestehen Feuerprobe

Iris Weis bei der Kartoffelernte im Rahmen des Ferienprogramms.
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Iris Weis bei der Kartoffelernte im Rahmen des Ferienprogramms.

Visselhövede – Nur ganz wenig Zeit für die Vorbereitung, außerdem immer die Corona-Regeln im Nacken und dann noch Blitz und Donner am Himmel: „Aber es hat dennoch alles prima geklappt“, ziehen Visselhövedes Jugendsozial- und Gemeinwesenarbeiter Stefan Gaudies und Iris Weis eine positive Bilanz des gerade beendeten Kinderferienprogramms. Das hatten die beiden im Rahmen der neu aufgestellten „aufsuchenden Jugendarbeit Visselhövede“ organisiert.

„Wir hatten 24 Angebote, an denen insgesamt 140 Kinder im Alter von sechs bis 16 Jahren teilgenommen haben. Das ist in der Kürze der Zeit, die uns wegen der Pandemie zur Vorbereitung blieb, ein tolles Ergebnis“, so Weis. Aufgrund der Eile konnten auch nicht alle Vereine und andere Institutionen angeschrieben werden, die sonst bei den früher vom Verein Sofa organisierten Ferienaktionen mitgemacht hatten. „Aber bitte nicht böse sein, im kommenden Jahr machen wir es sicher wieder anders“, betont Gaudies. Dann seien auch wieder Ideen von Eltern gefragt, wie man das Programm noch bereichern könne.

Nur eines sei klar: „Fahrten in die umliegenden Freizeitparks werden in unserer Angebotsliste sicher nicht auftauchen. Die kosten sehr viel Geld, und ein städtisches Ferienprogramm ist hauptsächlich für die Kinder gedacht, deren Familien es sich nicht leisten können, teure Urlaube zu buchen.“

Stefan Gaudies kümmert sich unter anderem um den Sport für die Jugendlichen.

Während der sechs Wochen habe es keine Verletzungen gegeben, nicht mal einen Bienenstich während des Besuchs beim Imker, „und nur die zweite Veranstaltung der Bootsrallye auf dem Visselsee haben wir wegen des Gewitters abgebrochen“, berichtet Gaudies.

Die beiden Sozialarbeiter wollen beim nächsten Mal die Zahlungs- und Anmelderegeln ein wenig modifizieren. Weis: „Denn wir haben auch Gewerbetreibende dabei, die sich Zeit für die angemeldeten Kinder freischaufeln. Wenn dann nur zwei Kinder statt sechs kommen, ist das nicht schön. Bei einer Vorabzahlung ist unentschuldigtes Fehlen sicher nicht so häufig.“

Gaudies und Weis müssen jetzt allerdings ihre Zelte im Haus der Bildung abbrechen, denn dort rücken die Handwerker an, um das Gebäude für die neue Nutzung durch die Rotenburger Werke vorzubereiten.

„Wir sind dann vorübergehend im alten Jugendtreff an der Gaswerkstraße und hoffen, im Frühjahr ins neue Jugendzentrum umzuziehen.“ Das wird bekanntlich in den Ex-Gastroräumen im Hallenbad eingerichtet.

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