Visselhövedes Bürgermeisterkandidat Glüsing zur Zukunft der Verwaltung

Chef und Problemlöser

Harald Glüsing.
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Will am 12. September die Bürgermeisterwahl in Visselhövede gewinnen: Harald Glüsing.

Visselhövede – Die mögliche finanzielle Unterstützung für die Künstler im Visselhöveder Kulturhaus „ArtOutlet“ schlägt weiter Wellen im politischen Umfeld der Stadt. Vor allem nachdem Harald Glüsing, Kandidat für das Bürgermeisteramt, der Verwaltung und den Politikern vorgeworfen hatte, der Förderung ohne rechtliche Grundlage zugestimmt zu haben, bekommt der Kirchwalseder nicht nur in Leserbriefen, sondern auch auf den Straßen und aus den Büros reichlich Gegenwind.

Dabei wird dem Kirchwalseder, der von den Grünen, der SPD und der CDU bei seiner Kandidatur unterstützt wird, auch ein möglicher Fingerzeig für die Rathausmitarbeiter in Sachen sorgfältiger Ausschussvorbereitung unterstellt. „Diese Diskussion will ich aber gleich beenden“, so Glüsing gegenüber unserer Zeitung.

Zum einen sei es seiner Ansicht nach nicht Sache der Rathausmitarbeitenden, sondern die „alleinige Verantwortung des Bürgermeisters“, den politischen Gremien des Stadtrats „aussagekräftige Vorlagen“ vorzulegen und diese gegebenenfalls auch in den Sitzungen weiter zu erläutern.

Die Zusammenarbeit mit einem Bürgermeister vom Fach wird selbstverständlich ganz anders aussehen, als mit einem Bürgermeister, der regelmäßig auf fachliche Unterstützung angewiesen ist.

Harald Glüsing zur möglichen Zukunft im Rathausalltag

Glüsing stellt im Falle eines Erfolgs während der Kommunalwahl am 12. September auch klar, dass sich die Beschäftigten im Rathaus natürlich darauf einstellen müssten, dass „die Zusammenarbeit mit einem Bürgermeister vom Fach selbstverständlich ganz anders aussehen wird, als mit einem Bürgermeister, der regelmäßig auf ihre fachliche Unterstützung angewiesen ist“.

Bei den Mitarbeitern der Verwaltung würden dann nämlich nicht nur fachliche Fragen und Probleme einseitig mit der Bitte um Klärung abgeladen, sondern die „Verwaltungsspitze ist im Gegenteil auch für die Beschäftigten da, um ihnen Lösungen für ihre fachlichen Fragestellungen anzubieten oder Lösungen für sie zu erarbeiten“, so der Diplom-Verwaltungswirt.

Als Führungskraft sei er von jeher immer mit konkreten fachlichen Fragestellungen seiner Mitarbeiter befasst worden und auch in seiner jetzigen Stellung als Geschäftsführer leiste er „sehr gerne und intensiv fachliche Unterstützung“. Er sei also nicht nur „der Chef“, sondern gleichzeitig auch ein regelmäßig und gerne kontaktierter „Problemlöser“ bei fachlichen Fragen seiner Beschäftigten.

Glüsing will seine vielleicht Bald-Mitarbeiter aber auch intensiv fortbilden, sollte er im Bürgermeisterzimmer Platz nehmen dürfen: „Im Rathaus wird man sich auf eine intensive Personalentwicklungskultur einstellen können.“ Denn Qualifizierung und Entwicklung von Beschäftigten seien ganz wesentliche Elemente für erfolgreiche Arbeit, die auch Spaß mache.

„In meiner jetzigen Behörde ist deshalb nicht nur fachliche Fortbildung eine Selbstverständlichkeit, sondern es findet auch eine außerordentlich intensive und mitarbeiterorientierte Personalentwicklung statt. So erproben sich zum Beispiel regelmäßig Beschäftigte auf höherwertigen Dienstposten und es finden jährlich mehrere Aufstiege statt.“ Glüsing leitet aktuell das Jobcenter im Landkreis Diepholz.

Auch die tariflichen Möglichkeiten würden konsequent genutzt, Leistungen mit dem Vorziehen von Erfahrungsstufen auch finanziell zu honorieren. „Das Personalentwicklungskonzept der Stadt kenne ich bisher nicht, bin aber sehr gespannt darauf“, so Glüsing.

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