Ralf Goebel stellt sich nach Behauptung vor Rat und Verwaltung

Visselhövedes Bürgermeister fordert Widerruf

 Bürgermeister Ralf Goebel  vor dem Rathaus
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Vollgas in den letzten Wochen seiner Amtszeit: Bürgermeister Ralf Goebel stellt sich vor die Ratshausmitarbeiter und verurteilt die Glüsing-Behauptungen.

Visselhövede – Die Wogen im politischen Visselhövede schlagen immer noch hoch, nachdem der Bürgermeisterkandidat Harald Glüsing, der von der CDU, der SPD und den Grünen unterstützt wird, der Verwaltung und dem aktuellen Bürgermeister mangelnde Qualifikation unterstellt hat. Dazu meldet sich jetzt Bürgermeister Ralf Goebel zu Wort: „Die Behauptungen und die damit verbundenen indirekten Anspielungen auf die Qualifikation der Verwaltungsmitarbeiter und die Zuarbeit für die politischen Gremien haben bei einigen Mitarbeitern große Betroffenheit und Verletzungen hervorgerufen.“

Auch Goebel selber fühle sich in seiner Arbeit als Chef dieser Verwaltung „diskreditiert, ebenso sicherlich auch die Ratsmitglieder, die uns ja angeblich hilflos ausgeliefert sind“.

Erklärbar und nachvollziehbar seien die Äußerungen Glüsings für ihn in keiner Weise. „Es unterlaufen uns allen sicherlich an der einen oder anderen Stelle mal Fehler, Bearbeitungs- und Reaktionszeiten sind manchmal länger, als es sich ein Antragsteller wünscht. Solche Punkte sind aber keine Rechtfertigung für die gemachten Behauptungen.“

Goebels Wahrnehmung der Arbeit der Visselhöveder Verwaltung sei eine ganz andere. In allen Bereichen werde mit einer sehr hohen Identifikation mit der Stadt und den Aufgaben gearbeitet. „Eine Bürgerorientierung mit hoher Flexibilität wie auch die Einstellung, dass unsere Verwaltung auch Dienstleister für die Bürger ist, hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr im Denken und Arbeiten etabliert“, so der 61-Jährige. Ein Urteil über die Arbeit im Rathaus könne nur jemand abgeben, der im direkten Kontakt mit den Mitarbeitern stünde und so Zusammenhänge und Hintergründe beurteilen könne.

Goebel habe die Ratssitzung am Donnerstag im nichtöffentlichen Teil dazu genutzt, um eindeutig Stellung zu beziehen zu der guten und verlässlichen Verwaltungsarbeit im Rathaus. „Auch vonseiten der Politik wurde diese Wahrnehmung von unterschiedlicher Seite bestätigt.“

Der Bürgermeister geht in seiner Mitteilung ausdrücklich auf die „die gute Zusammenarbeit mit den Ratsmitgliedern“ ein, die hoffentlich auch den vielen neuen Kandidaten für die Kommunalwahl am 12. September Mut machen werde, um sich für Visselhövede zu engagieren.

„Meine Äußerungen vor dem versammelten Stadtrat mündeten in der Aufforderung an das betroffene Wahlkampfteam, dafür zu sorgen, dass die im Raum stehenden Behauptungen widerrufen und Wiederholungen ausgeschlossen werden“, berichtet Goebel. „Rückschlüsse darauf, wie ich meine Arbeit erledige und welche Schwerpunkte ich setze, bleiben jedem unbenommen. Ich kandidiere nicht noch einmal, aber eine öffentliche Wahrnehmung und ein Schaden für das Image der Stadt sind durch diese öffentlichen Behauptungen auf jeden Fall entstanden“, endet seine Mitteilung.

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