Fünf erfolgreiche Jahre

Visselhöveder Stadtrat zieht Bilanz

Die wohl größte Visselhöveder Investition in den vergangenen Jahren: Der Primar Campus ist fast fertig.
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Die wohl größte Visselhöveder Investition in den vergangenen Jahren: Der Primar Campus ist fast fertig.

Visselhövede – „Wir haben echt viel geschafft“, lobte Visselhövedes Bürgermeister Ralf Goebel seine Kollegen des Stadtrats während der vergangenen Sitzung, die die letzte von 25 Zusammenkünften in dieser Wahlperiode war. Und für einige der Mandatsträger ist es auch das Ende der kommunalpolitischen Karriere. Sie werden während der konstituierenden Sitzung am 4. November durch neue Ratsmitglieder ersetzt.

„Darum ist es auch gerade jetzt an der Zeit, mal eine kleine Bilanz zu ziehen, weil im Laufe der vergangenen fünf Jahre doch so Einiges, was wir auf die Beine gestellte haben, schon ein wenig verblasst ist“, so Goebel.

„So zum Beispiel der Zustrom von geflüchteten Menschen, die 2015/2016 in der ehemaligen Kaserne ein Zuhause auf Zeit gefunden hatten“. Nicht nur die Stadtverwaltung habe durch Wohnungsanmietungen geholfen, dass die Menschen eine längerfristige Bleibe gefunden hätten, auch „viele Visselhöveder Bürger standen sofort parat, um Deutschkurse, Betreuung bei Behördengängen und vieles mehr anzubieten.“

Im Gewerbegebiet Celler Straße sei ein neues Gebäude für den Bauhof errichtet worden und es „wurde massiv in moderne Fahrzeuge“ für die Männer in orange investiert.

Die hätten natürlich auch immer mehr zu tun, denn unter anderem müssten sie sich auch um weitere Straßen im Gewerbegebiet Lehnsheide und im Baugebiet hinter der ehemaligen Mühle kümmern. „Denn auch diese Ausweisungen kann sich der noch amtierende Rat auf die Fahnen schreiben“, so der Bürgermeister.

Im Öffentlichen Nahverkehr habe man die Direktbusverbindung nach Walsrode initiiert. „Auch wenn die noch nicht so gut angenommen wird, finden wir vielleicht eine langfristige Lösung.“ Der Bahnhaltpunkt werde endlich barrierefrei, „obwohl wir gerne eine andere Lösung gesehen hätten, um von Bahnsteig eins zum Bahnsteig zwei zu gelangen als den langen Umweg in Kauf zu nehmen.“

Das Baugebiet hinter der ehemaligen Mühle ist eines der Projekte, die der Rat auf den Weg gebracht hatte.

In der Schul- und Kindergartenthematik würden jetzt die letzten Außenarbeiten am Primar Campus erledigt, in den schon die Grundschule und der neue Kindergarten eingezogen seien. „Das haben wir nicht nur im Stadtrat, sondern auch bei ungezählten Sitzungen der Ausschüsse auf den Weg gebracht. Und fast alle Beschlüsse sind von einer breiten Mehrheit getragen worden“, so der Verwaltungschef, der aber nicht verschwieg, dass die Entscheidung für den Bau des Primar Campus doch zu denen gehörte, „über die etwas heftiger diskutiert worden“ sei. Am Ende dieses Monats stünden wohl auch die mit Spannung erwarteten Gesamtkosten für den Bau fest.

Auch für eine schickere Optik des Stadtkerns hätten die Politiker an vielen Stellen gesorgt: „Die Gestaltung des Kreisels und das völlig umgebaute Visselquellen-Gelände oder auch der Zernitzpark sind nur einige Beispiele von vielen Dingen, die wir verändert haben“, blickte Goebel zurück. Das Haus der Bildung erfahre durch die enge Zusammenarbeit mit den Rotenburger Werken zu Beginn des kommenden Jahres eine neue Nutzung, die Bücherei sei darum in der Oberschule angesiedelt worden und „nicht zuletzt haben wir unsere Sozialarbeit durch die Einstellung unserer Gemeinwesenarbeit auf völlig neue Füße gestellt. „Die Digitalisierung in den Schulen schreitet voran, schlechtes Internet auf den Dörfern ist bald Vergangenheit und wir stellen die Feuerwehren durch den Bedarfsplan modern auf“.

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